Kohle

13 Argumente gegen Kohlekraftwerke

Stein- und Braunkohle sind die klimaschädlichsten Energieträger um Strom zu erzeugen. Trotz allem planen die großen Energiekonzerne in Deutschland den massiven Neubau von Kohlekraftwerken.

Sollten diese geplanten Kraftwerksprojekte realisiert werden, würden Jahr für Jahr zusätzlich 185 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen werden – mehr als der gesamte deutsche Verkehrssektor (inkl Flugverkehr) während eines Jahres ausstößt. Durch den Bau von Großkraftwerken wird die eine antiquierte, teure und klimaschädliche Stromproduktion auf Jahrzehnte festgeschrieben. Ein Ausbau der erneuerbaren Energien wäre blockiert und somit auch die Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen.

Wusstest du schon,…

  1. dass Braun- und Steinkohlekraftwerke mehr als doppelt so klimaschädlich wie moderne Gaskraftwerke sind.
  2. dass mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie als ungenutzte Wärme verloren geht.
  3. dass Kohlekraftwerke die Luft tonnenweise mit Feinstaub und Schwermetallen belastet.
  4. dass der Bau neuer Kohlekraftwerke den Umstieg auf Erneuerbare Energien weiter hinauszögert und damit den stärksten Jobmotor des letzten Jahrzehnts abwürgt.
  5. dass Kohlekraftwerke unflexible sind und somit nicht auf das schwankende Angebot aus Sonne- und Windkraft reagieren kann
  6. dass die benötigte Kohle in Ländern wie Kolumbien, Russland, Polen, Australien, Indien und China unter zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut wird.
  7. dass es keine ineffizientere Art gibt, Strom zu erzeugen. Bis der Strom aus der Steckdose kommt gehen vom Kohleabbau über die Energieumwandlung rund zwei Drittel der Energie verloren.
  8. dass die Verbrennung von Kohle im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern deutlich mehr CO2 frei setzt.
  9. dass der Bau neuer Kohlekraftwerke mit einer Laufzeit von 40-50 Jahren zementiert die hohen CO2-Emissionen über Jahrzehnte.
  10. dass die Technologie der CO2-Abscheidung- und -Speicherung noch zu wenig erforscht ist, um sie schon als Lösung für die Kohlestromerzeugung propagieren zu können.
  11. dass für die Herstellung sogenannter „sauberer Kohle“ durch CO2-Abschneidung, kleine chemische Fabrik benötigt werden, die je nach Abscheidungstechnik zwischen zehn und 30 Prozent der im Kraftwerk erzeugten Energie verschlingt.
  12. dass die Kohleförderung, durch die hohen klimaschädlichen CO2-Emissionen, in vielen Ländern verheerende soziale und ökologische Folgeschäden verursacht.
  13. dass der geplante Bau von etwa zwei Dutzend Kohlekraftwerken die angestrebte Reduzierung des Treibhausgases CO2 in Deutschland um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 gefährdet.

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