Alltagstipps zum Klimaschutz

Die acht wichtigsten Tipps zum Klimaretten

Du möchtest, dass alle, die nach Dir kommen noch etwas von dieser Welt haben? Dann hilf mit und werde Klimaretter*in! Mit diesen Tipps kannst Du dafür sorgen, dass unsere Erde auch für zukünftige Generationen lebenswert bleibt.

1. Wenn Fleisch, dann artgerecht.

Warum?

Wir essen immer mehr Fleisch, wie auch der Fleischatlas des BUND belegt. Die Produktion von Fleisch und tierischen Erzeugnissen ist jedoch eine der größten Quellen für den Klimakiller CO2. Außerdem bindet die Massentierhaltung, die für die Massen an Fleisch die wir mittlerweile konsumieren notwendig ist, Unmengen an Ressourcen wie Wasser und landwirtschaftliche Flächen für den Anbau von Futtermitteln. Wenn schon Fleisch, dann bitte von regionalen Bio-Anbietern.

Mehr über die Vorteile einer bewusst tierfreien Ernährung findest du hier.

2. Iss bewusst saisonal-regional.

Warum?

Erdbeeren zu Weihnachten? Wir sind es mittlerweile gewöhnt, dass es sämtliche Lebensmittel das ganze Jahr über gibt und immer verfügbar sind. Obst und Gemüse kommen dann häufig von weit weg und haben tausende Kilometer auf dem Buckel.

Mit dem Kauf von regionalen Produkten unterstützt Du hingegen nicht nur die Hersteller vor Ort, sondern vermeidest lange, klimaschädliche Transportwege. Eine tolle Alternative zum Einkauf im Supermarkt sind zum Beispiel „Gemüse Abos“, wie sie von vielen Bauern angeboten werden. Darin befinden sich zum Großteil regional angebaute Gemüse- und Obst-Sorten der Saison.

Mehr über die bewusst saisonal-regionale Ernährung findest du hier.

3. Setz auf fair hergestellte Kleidung.

Warum?

Es gibt einen guten Grund, warum Kleidung günstig im Handel angeboten werden kann: Die Herstellungsbedingungen. Schlechte Arbeitsbedingungen und der unethische Umgang mit den Mitarbeiter*innen sind oft an der Tagesordnung. Zwölf Stunden Arbeit pro Tag bei einem Stundenlohn von 17 Cent machen Bangladesch zum bei den Chefeinkäufern beliebtesten Produktionsland für Kleidung. Und auch in Sachen Umwelt sind die Standards häufig niedrig. Bezahlen müssen es Mensch und Natur.

Immer mehr Menschen wollen das nicht länger unterstützen und setzen auf „Fair Trade Kleidung“. Die Nachfrage hat auch dazu geführt, dass es mittlerweile viele Anbieter auf dem Markt gibt. Und von klassisch bis modern ist für alle etwas dabei. Fair Trade muss nicht hässlich sein – ganz im Gegenteil.

4. Verwende Kosmetikartikel ohne Zusatz von Mikroplastik.

Warum?

Mikroplastik ist schädlich für Menschen und Tiere. In vielen Kosmetikartikeln sind diese kleinen Plastikteilchen aber vorhanden und landen nach dem Gebrauch im Abfluss und damit zum Teil auch in unserem Grundwasser.

Der BUND hat dafür einen praktischen Einkaufsratgeber veröffentlicht, der hilft Produkte ohne Mikroplastik zu finden.

5. Achte auf deinen Stromverbrauch.

Warum?

Die Gleichung ist ganz einfach: Weniger Stromverbrauch = weniger umweltschädliche Emissionen. Du kannst deinen Stromverbrauch zum Beispiel durch die Nutzung von Geräten mit guter Energieeffizienzklasse gering halten oder über Steckerleisten nicht benutzte Geräte komplett vom Strom trennen.

6. Dreh doch mal die Heizung runter.

Warum?

Auch hier gilt das gleiche wie beim Stromverbrauch – je weniger geheizt wird, umso besser ist es für das Klima. Der Energieaufwand für das Heizen von Wohnräumen kann mit ganz einfachen Maßnahmen verringert werden. So wird nicht nur das Klima, sondern auch der Geldbeutel geschont.

7. Meide Konsumgüter mit unnötiger Umverpackung und verzichte an der Kasse auf Plastiktüten.

Warum?

Sowohl die Herstellung als auch die Entsorgung oder das Recyclen von Plastikverpackungen sind sehr aufwändig und produzieren schädliche Abfallstoffe. An den meisten Supermarktkassen gibt es mittlerweile Tüten aus Papier oder Stoff. Gemüse und Obst ohne Umverpackung kann man auch prima auf dem Markt kaufen. Damit spart man sich auch das Entsorgen der Verpackungen.

8. Lass das Auto stehen (oder teil es dir mit anderen).

Warum?

Die in den meisten Autos verbauten Motoren stoßen Unmengen an schädlichen Treibhausgasen aus. Wenn du also einfach mal das Fahrrad nimmst, kannst du viel für das Klima tun. Auf die Person umgerechnet ist es auch schon sehr hilfreich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Eine gute Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren sind Erdgasautos oder Hybridfahrzeuge, die sowohl mit Strom als auch mit Benzin fahren können.

Lies hier mehr zum Thema.

Neuste Artikel

Braunkohle

Rote Linie gegen Kohle!

Bundestagswahl 2017

Darum Grün: Grüne Kampagne zur Bundestagswahl

Klimaschutz

Schwarz-Gelb lässt Klimaschutz scheitern

Ähnliche Artikel