Politischer Aschermittwoch

Die besten Zitate vom Aschermittwoch 2015

Rund 200 Gäste folgten der Einladung zum GRÜNEN politischen Aschermittwoch in Köln und wurden nicht enttäuscht: Hauptrednerin Sylvia Löhrmann zog in ihrer Rede pointenreichen durch die politische Landschaft. Im Anschluss hielt Comedian Fatih Çevikkollu die gute Stimmung auf Top-Niveau. Die besten Zitate und Fotos haben wir zusammengestellt.

Unser Landesvorsitzender Sven Lehmann begrüßte mit dem Kölner Vorsitzenden Hans Schwanitz die 200 Gäste. Darunter auch unsere Landesvorsitzende Mona Neubaur und die überparteiliche Oberbürgermeisterkandidatin für Köln, Henriette Reker.

„Karneval ist bützen und schäkern, Cowboy und Indianer, Vielfalt und Ausgelassenheit. Aber Jecksein ist auch: Politisch!“

Sylvia zur Entscheidung des Kölner Festkomitees, den Charlie-Hebdo-Mottowagen doch nicht zu bauen.

„Mehr Hannelore, weniger Schröder rufe ich nach Hamburg!“

Zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen mit der SPD in Hamburg.

„In der Wirtschaft, da fängt man an zu lernen, z.B. bei EON, wo man eine Bad Bank der Energie gründet, und die Nicht-Erneuerbaren dorthin auslagert. So wie die CDU das mit der CSU versucht – als Bad Bank für nicht erneuerbare Politik!“

Zu der Mauertaktik der CSU, die Ökostrombrücken zu bauen.

„Die meisten glauben ja, Armin Laschet hält sein Fähnchen in den Wind! Das ist falsch, denn dafür bräuchte er zumindest einen festen Standpunkt. Nein, er ist das Fähnchen im Wind. Weil er keinen Standpunkt hat, weht es ihn überall hin!“

Zu den dauernden Meinungswechseln vom CDU-Landesvorsitzenden Armin Laschet.

„Die Anderen sollen zahlen für unsere kaputten Straßen: Tolle Idee – könnte von Pegida sein, ist aber bloß von Seehofer!“

Zu den Maut-Plänen der CSU.

„Vielen Dank für diese Murks-Maut, diesen EU-feindlichen Stuss! Diese moderne Form der Wegelagerei, die auch noch mehr kostet als sie Einnahmen bringt. Da ist Vollpfosten doch fast ein Kompliment!“

Sylvia nimmt Bezug auf die Vollpfosten-Aussage von Michael Kellner, politischer Geschäftsführer der Bundes-Grünen, bei der „Berliner Runde“ im ZDF am Sonntag.

„Wenn einer sein ganzes Leben sehr gut im Staat und vom Staat gelebt hat – inklusive seiner Firmengründung – denn war und ist das doch Christian W. Lindner.“

Zur einstudierten Wutrede von Christian Lindner.

„Ja, Herr Lindner, Scheitern ist erlaubt! Aber bitte – um den Papst zu bemühen: Scheitern mit Würde. Und nicht als Messias mit beschränkter Haftung!“

Ebenfalls zu Lindners Wutrede.

„Und dass Pegida ausgerechnet dort [in Sachsen ]gegen die »Islamisierung des Abendlandes« demonstriert, ist doch so, als wenn Menschen in Duisburg gegen die Katholisierung Marxlohs auf die Straße gingen.“

Zu den Pegida-Demonstrationen.

„Es gibt keine Freiheit ohne Religionsfreiheit! Und wir Grüne rufen deshalb allen Muslimen zu: Ja, ihr gehört dazu, mit eurer Religion – auf der Basis der Werte der Aufklärung und unserer Verfassung!“

Als Antwort auf die Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehöre.

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