Tihange

Export von Brennstäben nach Tihange stoppen!

Es ist ein Skandal: Keine 70 Kilometer Luftlinie von NRW entfernt läuft weiterhin der Schrottreaktor Tihange. Und das unter tätiger Mithilfe von Bundesumweltministerin Hendricks (SPD). Sie könnte nach Ansicht von Juristen die Transporte von Brennelementen nach Tihange stoppen, weil dieses Atomkraftwerk so gefährlich ist.

Bei den Atomlieferungen für Tihange ist die Bundesregierung total unglaubwürdig: Wortreich wird die Forderung nach Abschaltung der belgischen Schrottreaktoren unterstützt, aber gleichzeitig genehmigt sie Atomlieferungen, ausgerechnet zu dem umstrittenen belgischen Reaktor Tihange 2.

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Der Atomausstieg muss endlich konsequent und europaweit durchgesetzt werden, das heißt auch das Ende der Brennelementfabrik in Lingen und der Urananreicherungsanlage in Gronau! Es gibt gut begründete Rechtsauffassungen, nach denen die Lieferung von Brennelementen ins Ausland sehr wohl verboten werden kann, wenn die Sicherheit der Anlagen nicht ausreichend nachgewiesen ist.

Diese Atomtransporte müssen sofort unterbunden werden, fordern wir Barbara Hendricks und Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, einen Exportstopp für Brennelemente nach Tihange und Doel zu verhängen. Sollte ein solcher unterbleiben, trägt auch die schwarz-rote Bundesregierung Verantwortung, wenn es in den bröckelnden Schrottreaktoren zu verheerenden Ereignissen kommt. Die katastrophalen Folgen dieser schwarz-roten Verantwortungslosigkeit müssten die Menschen in NRW, Belgien und den Niederlanden tragen.

Die Bundesregierung muss ihren Worten endlich Taten folgen lassen. Alles andere spielt mit der Sicherheit der Menschen in Europa und besonders in der Grenzregion.

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