Verbraucherschutz

GRÜN stärkt Verbraucherschutz

Bis 2020 erhalten die Verbraucherzentralen in Nordrhein-Westfalen 71 Millionen Euro. So können sie flächendeckend und unabhängig uns Verbraucher*innen schützen und helfen – egal ob bei Abofallen oder Lebensmittelskandalen.

Angebot in NRW ist einmalig

Der GRÜNE Verbraucherschutzminister Johannes Remmel und der Vorstand der Verbraucherzentrale, Wolfgang Schuldzinski, unterschrieben heute die Vereinbarung für die Jahre 2016 bis 2020. Für diesen Zeitraum werden rund 71 Millionen Euro an Haushaltsmitteln für die Verbraucherzentrale bereitgestellt. Damit unterstützt kein anderes Bundesland den Verbraucherschutz finanziell so stark wie Nordrhein-Westfalen. Die derzeit 60 Beratungsstellen sichern ein flächendeckendes Beratungsangebot, das einmalig ist in der Bundesrepublik.

Diese Mittel ermöglichen der Verbraucher­zentrale eine verlässliche Planung. Nur so kann sie die Verbraucherarbeit auch zukünftig qualifiziert, professionell und im erforderlichen Umfang auf einem hohen Niveau in Nord­rhein-Westfalen weiterführen. Wir wollen aber nicht nur die finanzielle Basis einer guten Verbraucherarbeit legen. Wir wollen auch weiter Missstände aufdecken, Fehlentwicklungen stoppen und Rechtslücken schließen, durch die Verbraucherinnen und Verbraucher übervorteilt werden.

Info: Die Verbraucherzentralen in NRW

Jedes Jahr wenden sich in Nordrhein-Westfalen rund 850.000 Verbraucherinnen und Verbraucher an die Verbraucherzentrale NRW. Das Angebot reicht von aktuellen Informationen über persönliche Beratung bis hin zur Rechtsberatung und -vertretung. Die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen nicht nur auf dem Papier stehen. Voraussetzung dafür ist aber, dass Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Rechte kennen und einfordern. Da helfen die Verbraucherzentralen, denn sie beraten frei von Provisionsinteressen und Vertriebsvorgaben.

Guter Tag für den Verbraucherschutz in NRW

Verbraucherinnen und Verbraucher sehen sich mit immer komplexeren Angeboten und Fragen konfrontiert, sei es nun bei der Digitalisierung des Alltags, bei hochkomplexen Fragen der Altersversorgung oder des immer undurchsichtigen Gesundheitsmarktes mit seinen IGEL-Leistungen. In der Theorie bildet sich der Preis durch Angebot und Nachfrage. In der Praxis hingegen stehen oftmals die Menschen vor einem intransparenten Markt, bei dem nur einer den Durchblick hat – der Anbieter.

Fehlende Transparenz führt aber oftmals zu fehlender Kompetenz bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern und somit zu Fehlentscheidungen zu Lasten der Menschen. Die Landesregierung ist daher seit der Regierungsübernahme bemüht, die Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken und mächtig zu machen, damit es wieder zu einem Gleichgewicht der Kräfte kommt. Mit dem heutigen Tag und dem heutigen Vertrag stärken wir die Menschen im Land. Es ist daher ein guter Tag für den Verbraucherschutz in NRW.

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