Alltagstipps zum Klimaschutz

Sieben Tipps für klimafreundliche Weihnachten

Weihnachten – Das bedeutet vor allem Plätzchenduft, Geschenke-Shopping, gemütliche Familienzeit und das beste Essen des Jahres. Wer während der Feiertage außerdem auf seinen Energieverbrauch achtet, kann nicht nur Geld sparen, sondern auch der Umwelt ein Geschenk machen. Wir verraten, wie das geht:

1. Festtagsbeleuchtung mit LED

Beleuchtete Fenster und ein strahlender Weihnachtsbaum – das richtige Licht bringt Festlichkeit ins Wohnzimmer. Unser Tipp: Nutz LED-Leuchten und -Lichterketten. LED leuchtet sparsam und hat eine lange Lebenszeit. Auch wer alte, noch funktionierende Lichterketten hat, sollte auf LED umsteigen, denn hier ist eine Energieersparnis von bis zu 80 Prozent drin.

2. Kontrolliert Heizen

Im Winter läuft die Heizung natürlich auf Hochtouren. Wer seine Feiertage nicht zu Hause verbringt, sollte in der Zeit aber runterschrauben: Circa auf Stufe zwei des Thermostatkopfes, das entspricht knapp 16 Grad. Noch besser: Ein programmierbares Thermostat einsetzen.

3. Nachhaltig Schenken

Ein Kaffeemaschine für die Schwiegereltern, ein gerahmtes Bild für die beste Freundin oder neues Geschirr für den Bruder? Wir empfehlen den Besuch im Second-Hand-Shop, denn der ist eine Fundgrube für Einzigartigkeiten und noch dazu deutlich günstiger. Wer Elektro-Geräte verschenken will, sollte auf die EU-Effizienzlabel achten – also Produkte hoher Energieeffizienzklassen wie A+++ wählen.

Noch keine Idee? Unser Tipp: Mit den Geschenken von OxfamUnverpackt hilfsbedürftige Menschen unterstützen.

4. Geschenkpapier mit Siegel

Generell gilt: Lieber Papier als Folie. Im besten Fall ist das Papier mit dem FSC-Siegel oder dem Blauen Engel versehen, denn das bedeutet, dass Mensch und Natur in der Produktion fair behandelt und Ressourcen schonend eingesetzt wurden.

weihnachtsplätzchen

5. Energie sparen in der Weihnachtsbäckerei

Verwende für Vanillekipferl, Zimtsterne & Co. Zutaten aus biologischem Anbau und Pflanzenmargarine statt Butter. Schmeckt genauso super, versprochen! Wenn das Gebäck im Ofen ist: Auf Ober- und Unterhitze verzichten und lieber die Heißluft-Funktion nutzen – so kommt die Hitze an mehrere Bleche gleichmäßig. Auch Vorheizen ist bei Heißluft meist überflüssig. Überschreitet die Backzeit 40 Minuten, kann der Ofen sogar schon zehn Minuten früher ausgestellt werden. Die Nachwärme erledigt den Rest.

6. Frische Tanne statt Plastikbaum

Eine frische Tanne ist dem eingestaubten Plastikbaum aus dem Keller in jedem Fall vorzuziehen. Nicht nur, dass der Tannenduft auch beim letzten Weihnachtsmuffel Festtags-Stimmung weckt, Tannen wandeln zu Lebzeiten CO2 in Sauerstoff um und kommen außerdem meist aus der Region. Achte auf ökologisch zertifizierte Bäume oder solche aus regionaler Forstwirtschaft. Für den Feinschliff sorgt natürlich die richtige Dekoration. Hierbei sollten Lametta und Plastiksterne allerdings nicht im Einkaufskorb landen. Hier gibt’s noch mehr Infos zum Baumkauf.

7. Weihnachtsmenü: Vegetarische Vielfalt

Okay, die schlechte Nachricht zuerst: Der klassische Rinderbraten ist das Klimakiller-Menü Nummer eins. Er bringt stolze 13,3 kg CO2-Ausstoß auf den Teller, denn Rinder haben zu Lebzeiten einen extremen Futterbedarf und stoßen einiges an Methangas aus. Geflügel ist die eindeutig klimaschonendere Variante. Die gute Nachricht: Frisches Obst und Gemüse sind die absoluten Klimalieblinge – vor allem wenn sie aus der Region kommen. Vielleicht ist es dieses Jahr auch Zeit für eine neue Tradition? Vegetarische Weihnachtsmenüs sind das Gegenteil von einseitig. Beweis gefällig? Bitteschön: Vier-Gänge-Menü samt Rotkohl und Knödel.

Quelle: co2online.de

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