TTIP

Unternehmen verbünden sich gegen TTIP

Auch in der Wirtschaft organisiert sich der Widerstand gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Konzern-Justiz, niedrige Umweltstandards, Sozialdumping und fehlende Transparenz in den Verhandlungen haben nämlich auch Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen: Um Handelshemmnisse abzubauen, sollen die Standards von Produkten gegenseitig anerkannt werden. Zum Schluss wird sich dabei nicht Qualität durchsetzen, sondern der jeweils niedrigere Standard.

Deshalb haben sich jetzt mehrere Unternehmen gegen TTIP verbündet. Dazu gehört auch Starköchin Sarah Wiener, die sagt:

„Ich will kein Billigfleisch essen, das durch die halbe Welt fliegen muss, bis es auf meinem Teller landet. Was wir brauchen, ist mehr regionale Landwirtschaft, die den Boden und die Tiere achtet. Mit TTIP droht aber eine Entwicklung, die Bauern und Verbrauchern schadet, weil Standards abgesenkt werden und der Konkurrenzdruck noch größer wird.“

Der Initiative hat sich auch Bruno Jöbkes angeschlossen, Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN NRW und stellvertretender Geschäftsführer des Thönes Natur Verbund. Bruno sagt zu TTIP:

„Wir haben hier in Europa beeindruckende Traditionen in der Lebensmittelherstellung und vergleichsweise hohe Standards. Wir als Unternehmen müssen darauf vertrauen können, dass diese Standards auch künftig gelten“.

Weitere Details dazu gibt es im Blog von Campact.

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