Alltagstipps zum Klimaschutz

Wie du beim Autofahren das Klima schonst

Rund drei Viertel aller Strecken legen wir Deutschen mit dem Pkw zurück. Leider ist das Auto nicht nur teuer, sondern auch ziemlich klimaschädlich: 139 Gramm Treibhausgase werden pro Personenkilometer ausgestoßen. Mit einigen Tipps kann man diese Menge jedoch minimieren und dabei auch noch Geld sparen. Wir erklären, wie’s geht.

1. Car-Sharing: Nur zahlen, wenn man das Auto nutzt

Versicherung, Steuer und TÜV – Mit diesen Fixkosten kommt für Autobesitzer*innen schnell ein hübsches Sümmchen zusammen. Und das auch dann, wenn der Wagen in der Garage steht. Bereits knapp eine Million Deutsche machen vor, dass es auch anders geht und nutzen das kostengünstigere Car-Sharing.

Das Beste jedoch: Car-Sharing schont das Klima. Denn auf ein geteiltes Auto kommen zwischen 40 und 100 Fahrberechtigte, die dafür auf ein eigenes Auto verzichten. Das heißt, es ist weniger los auf den Straßen und es entstehen weniger Staus und vor allem weniger Treibhausgase. Auch, weil man als Car-Sharer*in sein Fahrverhalten ändert: Das Auto wird insbesondere für Transporte oder mittlere Fahrstrecken genutzt. Auch das senkt die Umweltbelastung durch Abgase und Lärm.

Auf Vergleichsportalen wie carsharing-experten.de findet man passende Anbieter. Mehr Infos gibt’s auf www.carsharing.de.

2. Park + Ride

Nur mal kurz mit dem Auto in die Kölner Innenstadt? Leichter gesagt als getan. Besonders in Stoßzeiten landet man mal im Stau. Das kostet nicht nur Zeit, Nerven und Geld, sondern verpestet auch die Luft. Auch Berufspendler kennen das Problem.

Die klimafreundlichere Alternative: Park-and-Ride-Parkplätze nutzen. Auto einfach am Stadtrand abstellen und mit der Bahn in die City fahren. Die eingesparten Parkhausgebühren lassen sich nicht nur besser ins Ticket, sondern auch in einen Erholungskaffee in der Shopping-Pause investieren.

Übrigens: Inzwischen kooperieren auch viele Verkehrsverbünde mit Car-Sharing-Anbietern, sodass Kunden Rabatte und Vergünstigungen erhalten.

Foto: Straße

3. Mitfahrgelegenheiten nutzen

Im ländlichen Raum wird weniger Car-Sharing angeboten und der öffentliche Nahverkehr ist nicht so dicht ausgebaut. Deswegen sind viele Pendler auf ein eigenes Auto angewiesen. Wer sich jedoch mit anderen zusammentut und eine Fahrgemeinschaft bildet, hilft so, den Ausstoß von Treibhausgasen klein zu halten.

Das Umweltbundesamt hat ausgerechnet, dass man bei einem Arbeitsweg von 20 Kilometern rund 10 Prozent seiner gesamten Treibhausgase einsparen kann, wenn man jemanden mitnimmt. Und was für den Treibstoffverbrauch gilt, gilt auch für die Spritkosten: Je mehr Mitfahrer, desto günstiger wird es.

4. Schnell schalten statt schnell fahren

Auch mit der richtigen Fahrweise kann man Sprit sparen und den Treibhausgas-Austoß niedrig halten – z.B. indem man rechtzeitig schaltet. Der Grund: Motoren verbrauchen niedertourig weniger Treibstoff. In der Stadt zum Beispiel sollte man ab 30 km/h in den dritten Gang schalten und ab 40 km/h in den vierten. So kommt man mit der Tankfüllung weiter und verbraucht 20 Prozent weniger Sprit.

Genauso wichtig: Vorausschauend fahren. Denn jeder Tritt auf das Bremspedal kostet Treibstoff. Mit genügend Abstand und einem regelmäßigen Blick in die Spiegel fährt man außerdem entspannter, kann besser auf Fahrfehler reagieren und häufig (Voll-) Bremsungen vermeiden. Außerdem wichtig: Den Motor bei längeren Standzeiten immer ausschalten.

Weiterführende Infos

Weitere Tipps hat co2online zusammengestellt. Ein Blick lohnt sich, denn neben der Klimabilanz entlastet man so auch den eigenen Geldbeutel.

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