LPR-Beschluss

Verbindliche Vernetzung und Beratung GRÜNER Landespolitik

Die Stärke von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN NRW liegt im Zusammenspiel der Akteur*innen der unterschiedlichen Ebenen. Dazu zählen für uns z.B. die Wahlkämpfer*innen, die Kreis- und Ortsvorstände, die in Landesarbeitsgemeinschaften Engagierten, unsere Vertreter*innen in den Parlamenten. Wir wollen in Zukunft jeweilige Einschätzungen und Erkenntnisse, Stimmungen und Ideen noch stärker, kontinuierlich, aber auch anlassbezogen miteinander vernetzen.

Für eine kontinuierliche Beratung und Vernetzung, sowie zur Sicherstellung des Austausches zwischen den Gremien der Landespartei verpflichtet sich der Landesvorstand:

(1) zum regelmäßigen Austausch mit Bezirksvorständen, Mitgliedern der Fraktionen aus Europa, Bund und Land, den Landschaftsverbänden, dem Vorstand der Grünen Jugend NRW, Vertreter*innen der kommunalen grünen Familie (Vertreter GrünKomm, Vorstand Grüne Alternative in den Räten und der GRÜNEN in den Kommunalen Spitzenverbänden) sowie dem Sprecher*innenrat der Landesarbeitsgemeinschaften. Anlassbezogen kann der Landesvorstand diese Akteur*innen auch zum gemeinsamen strategischen Austausch einladen. Über sämtliche der Vernetzung ergriffenen Maßnahmen legt er jeweils vor der nächsten regulären Landesdelegiertenkonferenz stattfindenden Landesparteirat schriftlich Rechenschaft ab.

(2) dafür, Plattformen, Instrumente der informellen Vernetzung der Ebenen anzubieten und weiter zu entwickeln (bspw. webbasierte Konferenzen für Funktionsträger*innen, GRÜNES Forum (Teilnehmende: Landesvorstand, Kreisvorstände, Sprecher*innen der Landesarbeitsgemeinschaften, Abgeordnete aus Europaparlament, Bundes- und Landtag, Vertreter*innen der Landschaftsverbandsfraktionen, Vorstand Grüne Jugend NRW)

(3) zur strategischen Planung und zur Vor- und Nachbereitung von Wahlkämpfen jeweils eine Wahlkampfkommission einzuberufen, in welcher oben genannte Akteur*Innen den Landesvorstand beratend begleiten

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