Birgitt Höhn

Ich habe schon mit 13 auf dem Kaiserswerther Marktplatz für die Aktion „Brot für die Welt“ Spenden gesammelt, auf die Ungerechtigkeit des Nord-Süd Gefälles bei der Ressourcenverteilung aufmerksam gemacht und mich später für die Reformierung des § 218 eingesetzt. Grundsätzlich möchte ich unseren Planeten in keinem schlechteren Zustand hinterlassen, als ich ihn „übergeben“ bekam! Beim nachhaltigen, ökologischen Umbau unserer Gesellschaft muss die Gerechtigkeitsfrage aber immer mitgedacht werden. Diese Verbindung der ökologischen mit der sozialen Frage im Kontext von Generationengerechtigkeit treibt mich an. Dabei ziehen sich drei Themen wie ein roter Faden durch mein Leben: die Hilfe für Geflüchtete, dafür durfte ich im letzten Jahr den Helene Weber Preis des Bundesministeriums für Familie entgegennehmen und wer in der Flüchtlingshilfe aktiv ist, kann an Armut in unserem Land nicht vorbeischauen, hier berührt mich Kinderarmut ganz besonders. Für mich sind das Querschnittthemen die uns wie die Integration und Inklusion wohl noch viele Jahre begleiten werden. Aber auch der Kampf gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Dafür trete ich an: ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei.

Privat: 51 Jahre, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Kommunikations- und Medienwissenschaft, Verwaltungsrecht, begeisterte Mutter von 6 Kindern und einem Pflegekind, Christin, leidenschaftliche Ehrenamtlerin, Unterstützerin Greenpeace, ai, williams-hill.org