Bildungsstreik

Pinkwart verhöhnt Studierende

Pinkwart bezeichnet die Studierenden, die zurecht gegen schlechte Studienbedingungen protestieren, als eine „Handvoll Krawallmacher“ – dies ist unverschämt und verkennt die Fakten.

Tausende Studierende, die zurecht gegen schlechte Studienbedingungen protestieren, als eine – so wörtlich – „Handvoll Krawallmacher“ zu bezeichnen, ist unverschämt, verkennt die Fakten und verhöhnt die jungen Leute, die sich kreativ und friedlich für gute Hochschul-Bildung einsetzen.“

Das erklärt der Vorsitzende der NRW-Grünen, Arndt Klocke, zur heutigen Pressekonferenz von Wissenschaftsminister Pinkwart.

„Die Wut der Studierenden richtet sich gegen Pinkwarts Politik. Er muss jetzt zügig handeln, die Studiengebühren abschaffen und eine landesweite Bologna-Reformkonferenz unter gleichberechtigter Einbeziehung der Studierenden einberufen. Die Bologna-Reform muss dazu führen, Stofffülle, Zahl der Prüfungen und Arbeitsbelastungen zu reduzieren, die neuen Studiengänge zu entfrachten und tatsächlich studierbar zu machen.
Wenn auch die Hochschulrektoren einstimmig über mangelnde Unterstützung durch die Länder klagen, muss man auch dies ernst nehmen. Pinkwart weist dagegen jegliche Kritik zurück und redet sich die Zustände an NRW-Hochschulen schön. Damit bleibt er der Hauptverantwortliche für die Entdemokratisierung der Hochschulen, die Ökonomisierung des Studiums und die Einführung von Studiengebühren.“

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