Der Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW hat am Montagabend (20. März) eine Selbstverpflichtung für einen fairen Wahlkampf zur Landtagswahl 2017 beschlossen. Damit stellen sich die GRÜNEN NRW gegen die zunehmende Verrohung von Teilen der politischen Auseinandersetzung, die mittlerweile auch in NRW deutlich spürbar ist.
In ihrer Selbstverpflichtung definieren GRÜNE Leitlinien für einen begeisternden und fairen politischen Wettstreit. Unter anderem sprechen sie sich gegen die Verwendung so genannter Social Bots aus, die in den sozialen Netzwerken automatisierte Meinungsmache betreiben. Die GRÜNEN verpflichten sich, ihre Autorenschaft bei Botschaften und Werbung klar zu benennen und werben für einen sorgsamen Umgang mit Informationen, um so genannten Fake News und vorsätzlich in die Welt gesetzten Gerüchten keinen Vorschub zu leisten.
Sven Lehmann, Vorsitzender von GRÜNE NRW erklärt dazu:
„Die Selbstverpflichtung unterstreicht unsere klare Haltung gegen Hass und Hetze. Wir sprechen uns klar gegen die Verwendung von Social Bots in den sozialen Netzwerken, Schleichwerbung und die persönliche Diffamierung des politischen Gegners aus.“
Mona Neubaur, Vorsitzende von GRÜNE NRW erklärt dazu:
„Wir wollen, dass der Landtagswahlkampf ein fairer Streit um die besten Ideen wird. Deshalb dokumentieren wir dies für die Wählerinnen und Wähler und gehen mit unserer Selbstverpflichtung voran.“
Neuste Artikel
LPR-Beschluss
NRW – Heartbeat of Europe. 5-Punkte-Strategie für ein starkes Europa
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. Die Welt ordnet sich neu. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat das kurze Fenster regelbasierter Weltpolitik abrupt geschlossen. Und während Trump Fakten schafft, bemitleidet sich Europa selbst und trauert der verlorenen Ordnung hinterher. Auch die Bundesregierung liefert bisher nicht mehr als Sonntagsreden über „europäische Souveränität“,…
LPR-Beschluss
Care-Arbeit sichtbar machen – Unterstützung für pflegende Eltern und Alleinerziehende in NRW
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. Pflege findet in Deutschland überwiegend zu Hause statt. Bundesweit werden rund 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt, ein Großteil davon ausschließlich durch Angehörige, vornehmlich Familienmitglieder, aber auch Freund*innen, Nachbar*innen oder Personen aus dem sozialen Umfeld. Auch in Nordrhein-Westfalen tragen damit Familien die Hauptverantwortung für Pflege. Die…
LPR-Beschluss
Zivilgesellschaft schützen – Umweltstandards absichern
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. NGO-Bashing greift immer mehr um sich, von ganz rechts bis mitten in die Bundesregierung. Die Beleidigungen und Anfeindungen gipfelten zuletzt im Vorwurf von Friedrich Merz, Umweltschützer*innen gefährdeten die Demokratie – eine ungeheuerlich absurde und gefährliche Aussage. Wer so daherredet, verschiebt den Diskurs Stück für Stück weiter in…
Ähnliche Artikel
LPR-Beschluss
NRW – Heartbeat of Europe. 5-Punkte-Strategie für ein starkes Europa
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. Die Welt ordnet sich neu. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat das kurze Fenster regelbasierter Weltpolitik abrupt geschlossen. Und während Trump Fakten schafft, bemitleidet sich Europa selbst und trauert der verlorenen Ordnung hinterher. Auch die Bundesregierung liefert bisher nicht mehr als Sonntagsreden über „europäische Souveränität“,…
LPR-Beschluss
Care-Arbeit sichtbar machen – Unterstützung für pflegende Eltern und Alleinerziehende in NRW
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. Pflege findet in Deutschland überwiegend zu Hause statt. Bundesweit werden rund 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt, ein Großteil davon ausschließlich durch Angehörige, vornehmlich Familienmitglieder, aber auch Freund*innen, Nachbar*innen oder Personen aus dem sozialen Umfeld. Auch in Nordrhein-Westfalen tragen damit Familien die Hauptverantwortung für Pflege. Die…
LPR-Beschluss
Zivilgesellschaft schützen – Umweltstandards absichern
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. NGO-Bashing greift immer mehr um sich, von ganz rechts bis mitten in die Bundesregierung. Die Beleidigungen und Anfeindungen gipfelten zuletzt im Vorwurf von Friedrich Merz, Umweltschützer*innen gefährdeten die Demokratie – eine ungeheuerlich absurde und gefährliche Aussage. Wer so daherredet, verschiebt den Diskurs Stück für Stück weiter in…