Die Stärke von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN NRW liegt im Zusammenspiel der Akteur*innen der unterschiedlichen Ebenen. Dazu zählen für uns z.B. die Wahlkämpfer*innen, die Kreis- und Ortsvorstände, die in Landesarbeitsgemeinschaften Engagierten, unsere Vertreter*innen in den Parlamenten. Wir wollen in Zukunft jeweilige Einschätzungen und Erkenntnisse, Stimmungen und Ideen noch stärker, kontinuierlich, aber auch anlassbezogen miteinander vernetzen.
Für eine kontinuierliche Beratung und Vernetzung, sowie zur Sicherstellung des Austausches zwischen den Gremien der Landespartei verpflichtet sich der Landesvorstand:
(1) zum regelmäßigen Austausch mit Bezirksvorständen, Mitgliedern der Fraktionen aus Europa, Bund und Land, den Landschaftsverbänden, dem Vorstand der Grünen Jugend NRW, Vertreter*innen der kommunalen grünen Familie (Vertreter GrünKomm, Vorstand Grüne Alternative in den Räten und der GRÜNEN in den Kommunalen Spitzenverbänden) sowie dem Sprecher*innenrat der Landesarbeitsgemeinschaften. Anlassbezogen kann der Landesvorstand diese Akteur*innen auch zum gemeinsamen strategischen Austausch einladen. Über sämtliche der Vernetzung ergriffenen Maßnahmen legt er jeweils vor der nächsten regulären Landesdelegiertenkonferenz stattfindenden Landesparteirat schriftlich Rechenschaft ab.
(2) dafür, Plattformen, Instrumente der informellen Vernetzung der Ebenen anzubieten und weiter zu entwickeln (bspw. webbasierte Konferenzen für Funktionsträger*innen, GRÜNES Forum (Teilnehmende: Landesvorstand, Kreisvorstände, Sprecher*innen der Landesarbeitsgemeinschaften, Abgeordnete aus Europaparlament, Bundes- und Landtag, Vertreter*innen der Landschaftsverbandsfraktionen, Vorstand Grüne Jugend NRW)
(3) zur strategischen Planung und zur Vor- und Nachbereitung von Wahlkämpfen jeweils eine Wahlkampfkommission einzuberufen, in welcher oben genannte Akteur*Innen den Landesvorstand beratend begleiten
Neuste Artikel
Jetzt unterschreiben!
Stoppt die Novelle des Heizungsgesetzes!
Die Bundesregierung muss sich beim Heizungsgesetz endlich von Sachverstand statt Habeck-Neurosen leiten lassen. Das bestehende Heizungsgesetz ist ein Erfolg für Klimaschutz, Wirtschaft und Unabhängigkeit! Darum funktioniert es: Klimaschutz: Deutschland setzt damit wichtige Weichen für das Erreichen der Klimaschutzziele. Kostensicherheit: Öl und Gas werden absehbar teurer, wer jetzt auf fossile Brennstoffe setzt, zahlt morgen drauf. Unabhängigkeit:…
Grüne in Verantwortung
Hambi bleibt
Hambi bleibt – acht Jahre nachdem wir zusammen mit tausenden Klimaschützer*innen für den Erhalt des Hambacher Waldes gekämpft haben, steht fest: Der Wald am Rand des Braunkohle-Tagebaus Hambach wird dauerhaft unter Schutz gestellt und zum Wildnisentwicklungsgebiet weiterentwickelt. Flächen, die aktuell noch der RWE Power AG gehören, sollen bis 2035 öffentliches Eigentum werden. Breite Waldkorridore vernetzen benachbarte…
Ähnliche Artikel
LPR-Beschluss
NRW – Heartbeat of Europe. 5-Punkte-Strategie für ein starkes Europa
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. Die Welt ordnet sich neu. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat das kurze Fenster regelbasierter Weltpolitik abrupt geschlossen. Und während Trump Fakten schafft, bemitleidet sich Europa selbst und trauert der verlorenen Ordnung hinterher. Auch die Bundesregierung liefert bisher nicht mehr als Sonntagsreden über „europäische Souveränität“,…
LPR-Beschluss
Care-Arbeit sichtbar machen – Unterstützung für pflegende Eltern und Alleinerziehende in NRW
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. Pflege findet in Deutschland überwiegend zu Hause statt. Bundesweit werden rund 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt, ein Großteil davon ausschließlich durch Angehörige, vornehmlich Familienmitglieder, aber auch Freund*innen, Nachbar*innen oder Personen aus dem sozialen Umfeld. Auch in Nordrhein-Westfalen tragen damit Familien die Hauptverantwortung für Pflege. Die…
LPR-Beschluss
Zivilgesellschaft schützen – Umweltstandards absichern
Beschluss des Landesparteirats am 22. März 2026. NGO-Bashing greift immer mehr um sich, von ganz rechts bis mitten in die Bundesregierung. Die Beleidigungen und Anfeindungen gipfelten zuletzt im Vorwurf von Friedrich Merz, Umweltschützer*innen gefährdeten die Demokratie – eine ungeheuerlich absurde und gefährliche Aussage. Wer so daherredet, verschiebt den Diskurs Stück für Stück weiter in…