Im Koalitionsvertrag haben wir uns zu einem zweiten Nationalpark in NRW bekannt. Nun gilt es, aus diesem Bekenntnis Wirklichkeit werden zu lassen. Wir freuen uns sehr, dass unser Umweltminister Oliver Krischer nun den zweiten Nationalpark NRW auf den Weg bringt und den Beteiligungsprozess startet.
In dem Beteiligungsprozess geht es vor allem darum, den besten Ort zu finden. Dabei sind die Regionen aufgerufen, sich einzubringen. Das Land wird Flächen vorschlagen, die ökologisch besonders geeignet sind. Die Artenkrise ist neben der Klimakrise die zweite große ökologische Krise unserer Zeit. In Nordrhein-Westfalen sind 6.000 Arten bedroht. Mit einem zweiten Nationalpark in NRW schaffen wir mehr Fläche für bedrohte Tierarten.
Ein Nationalpark soll die Natur schützen und der Wildnis wieder mehr Kraft geben. Im Vergleich zu einer bewirtschafteten Fläche bietet ein naturnaher Wald Schutz für die Vielfalt der Arten, hat einen besseren Wasserhaushalt und kann damit noch stärker Ökosystemleistungen erbringen, von denen am Ende auch wir Menschen profitieren. Weltweit sterben jeden Tag 50 Arten. Wir sind auf diese Diversität aber angewiesen. Sie schafft ein robustes Natursystem und sichert uns ertragreiche Ernten.
Nationalparks haben aber auch ein großes Potential für die Region, im Sinne eines nachhaltigen Tourismus. Der bisher einzige Nationalpark von NRW, der Nationalpark Eifel, zeigt genau dieses enorme Potential mit seiner Erfolgsgeschichte für die ganze Region.
Wir freuen uns, dass Minister Oliver Krischer diesen Beteiligungsprozess aktiv vorantreibt!
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