Bündnis 90/Die Grünen NRW stellen fest:
Jede Finanzentscheidung hat genderspezifische Auswirkungen. Gender Budgeting ist ein Teilbereich des Gender Mainstreaming im Bereich der Haushaltspolitik, der eine Analyse der öffentlichen Haushalte, ihrer Einnahmen und Ausgaben differenziert nach Geschlecht ermöglicht. Mit Gender Budgeting werden erstmals direkte Verbindungen von Budgetmitteln und Geschlechterverhältnissen sichtbar und zum Ansatzpunkt von Politik gemacht. Darum haben wir diese Forderung im Landtagswahlprogramm und Rot-Grünen Koalitionsvertrag verankert. Bündnis 90/ Die Grünen NRW gehen mit gutem Beispiel voran und setzen Gender Budgeting auch in ihrem eigenen Organisationshaushalt um.
Die LDK beschließt:
Die Landesdelegiertenkonferenz beauftragt daher den Landesschatzmeister, zusammen mit dem Landesfinanzrat und der LAG Frauenpolitik, Maßnahmen zur Einführung von Gender Budgeting zu entwickeln.Diese sollen mit konkreten Indizes versehen sein, auf deren Grundlage jährlich ein Gender Budgeting auf den Haushalt von B90/DIE GRÜNEN NRW angewandt wird. Hierzu werden in Zukunft zu Haushaltsberatungen neben einer entsprechenden Analyse auch konkrete Beschlussempfehlungen beraten und eingebracht. Die Ergebnisse sollen zu einer kritischen Auseinandersetzung in allen Gremien führen und dazu beitragen, dass entsprechende Konsequenzen gezogen und Maßnahmen entwickelt werden, um einen geschlechtergerechten Parteihaushalt umzusetzen.
Neuste Artikel
Soundingboard
Soundingboard zu Wildnisentwicklungsgebieten am 21.1.26
Warum brauchen wir mehr Wildnis – und wie setzen wir sie um? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Soundingboards Wildnisentwicklungsgebiete am 21. Januar 2026. Wildnis wurde dabei nicht als romantische Idee verstanden, sondern als wirksamer und vergleichsweise kostengünstiger Beitrag zu Biodiversitäts-, Klima- und Flächenschutzzielen. Wildnis heißt Prozessschutz Unberührte Natur gibt es in NRW nicht…
KiBiz-Reform: Grüne NRW zur Einbringung in den Landtag
Die Landesregierung hat heute den Gesetzentwurf zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in den Landtag eingebracht. Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW, sagt dazu: „Der Fachkräftemangel ist eine schwere Hypothek für Kitas in Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Als berufstätige Mutter eines Kita-Kindes weiß ich aus eigener Erfahrung, dass der Frust bei Eltern und Kindern groß ist, wenn…
Grüne NRW zum Rücktritt von Josefine Paul und zum Amtsantritt von Verena Schäffer
Zum Rücktritt von Josefine Paul als Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen erklären Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer, Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW: „Wir danken Josefine Paul für ihr Engagement und ihren Einsatz als Ministerin. Sie hat in einem anspruchsvollen Ressort in einer herausfordernden Lage mutig angepackt und pragmatische Lösungen…
Ähnliche Artikel
LDK-Beschluss
Green Hospital Strategie – Der ökonomische Weg zum nachhaltigen Krankenhaus
Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz am 24. Mai 2025. Einleitung Gesunde Menschen gibt es nur auf einem gesunden Planeten. Mit knapp 6 % hat der Gesundheitssektor einen hohen Anteil am deutschen bzw. globalen CO₂-Ausstoß. Dies ist unter anderem bedingt durch den hohen Energieverbrauch von Gesundheitseinrichtungen, hohe Abfallmengen, ineffiziente Lieferketten und umständliche Prozesse. In Deutschland tragen teilstationäre und…
LDK-Beschluss
Demokratie stärken durch Wissenschaftsfreiheit
Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz am 25. Mai 2025. Die Freiheit der Wissenschaft gerät in verschiedenen Regionen der Welt zunehmend unter Druck. So blicken wir mit großer Sorge auf die aktuellen Entwicklungen in den USA: Die Trump-Administration greift die Wissenschaft zum Zwecke eines rechten Kulturkampfes in den USA, bisher eine der forschungsstärksten Staaten der Welt, gerade frontal…
LDK-Beschluss
Für Artenvielfalt, Klima und Umwelt: Ökolandbau in Nordrhein-Westfalen voranbringen!
Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz am 25. Mai 2025. Auch wenn die Krise der Artenvielfalt und die Klimakrise aktuell aufgrund diverser geopolitischer Konflikte weniger im Fokus stehen, so sind sie doch weiter existent und noch lange nicht gelöst. Seit langem gilt die intensive Landwirtschaft als ein wesentlicher Treiber insbesondere des Artensterbens. Hier führt die intensive Nutzung dazu,…