Kulturschaffende sind so schwer von der Corona-Krise betroffen wie kaum eine andere Branche. Dabei ist Kultur das, was Menschen zusammenführt. Sie schafft Raum für Gemeinsamkeit und Austausch. So werden Städte und Dörfer zu lebendigen, kreativen Orten. Und das muss auch so bleiben! Wir müssen die Kunst- und Kulturszene in ihrer Vielfalt erhalten. Von den großen Opernhäusern über die freie Kulturszene bis zu Angeboten für junge Menschen.
Kunst ist für alle da. Deshalb dürfen Künstler*innen und Kultureinrichtungen jetzt nicht alleine gelassen werden. Nach wochenlangen Totalschließungen werden viele Veranstaltungen auch in den kommenden Wochen und Monaten nur eingeschränkt möglich sein.
Jetzt ist es an uns als Gesellschaft, dafür zu sorgen, dass es auch in Zukunft noch Konzerte, Kleinkunstbühnen und Veranstaltungen aller Art gibt. Kommunen können hier viel leisten. Zunächst finanziell – über einen Kultur-Nothilfefonds, indem sie auf Rückerstattung verzichten, Clubs für Veranstaltungen anmieten oder Stipendien vergeben. Kommunen können aber auch neue Wege für Kunst in Pandemie-Zeiten eröffnen: öffentliche Plätze und ungenutzte Flächen und Räume für Kultur zur Verfügung stellen.
Die finanziellen Lasten dieser Hilfen können die Kommunen aber nicht alleine tragen. Von Land und insbesondere Bund fordern wir Grüne hier deutliche Unterstützung.
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