Landtagswahl 2022

Parteitag beendet – Programm und Personal für Landtagswahlkampf steht

Die nordrhein-westfälischen GRÜNEN haben ihren dreitägigen Hybrid-Parteitag in Siegen erfolgreich abgeschlossen. Rund 280 Delegierte haben seit Freitagvormittag das etwa Hundert Seiten starke Wahlprogramm “Von hier an Zukunft” beraten und beschlossen sowie insgesamt 90 Plätze für die Landesliste bestimmt. Angeführt wird die Liste von Spitzenkandidatin Mona Neubaur. Die amtierende Landesvorsitzende wurde bereits am Freitag gewählt. Mit dem Ende der Landesdelegiertenkonferenz sind die programmatischen und personellen Planungen des mitgliederstärksten Grünen Landesverbands für den Landtagswahlkampf abgeschlossen.

Zum Abschluss des Parteitages erklären Mona Neubaur, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl und Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW, und Felix Banaszak MdB, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW:

“Drei volle Tage intensiver Arbeit liegen hinter uns – und sie haben sich mehr als gelohnt. Wir haben als nordrhein-westfälische GRÜNE ein inhaltlich starkes, von konkreten Maßnahmen bestimmtes Programm für die Zukunft unseres Bundeslandes beschlossen. Mit unseren Vorschlägen können wir Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen und so die Jobs von morgen hier bei uns schaffen, wir stärken die Solidarität und den Zusammenhalt und geben so Sicherheit im Wandel und wir schützen unsere natürlichen Lebensräume, um sie für Mensch und Tier zu bewahren.

Das alles wollen wir mit den 90 Kandidat*innen unserer Landesliste und unseren knapp 26.000 Mitgliedern insgesamt in den kommenden Monaten ins Land tragen. Bis zum 15. Mai 2022 werden sie, werden wir für uns und unsere Ideen um Vertrauen werben. Unser Ziel ist es, unser historisch bestes Wahlergebnis zu erreichen. Wir kämpfen für einen Regierungs- und Politikwechsel in Düsseldorf, um die nächste Landesregierung inhaltlich und personell entscheidend zu prägen.”

Der Parteitag fand unter Anwendung strenger Schutz- und Hygienemaßnahmen statt. Vor Ort galt eine 2Gplus-Regelung und eine strenge FFP2-Maskenpflicht. Während sich Landesvorstand und Präsidium in der Siegerlandhalle befanden, konnten die Redner*innen bzw. die Kandidierenden ihre Reden vor Ort oder von zu Hause aus halten. Die Delegierten nahmen digital an der Veranstaltung teil und gaben ihre Stimmen über ein Online-Tool ab. Im Anschluss wird diese digitale Vorauswahl den Delegierten per Brief zur formalen Abstimmung vorgelegt.

 

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