Zu dem vom Bundestag heute verabschiedeten Finanzpaket sagen Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer, Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW:
„Es ist gut, dass Union, SPD und Grüne heute im Deutschen Bundestag eine gemeinsame Entscheidung zum Wohle des Landes getroffen haben. Das zeigt: Anders als die Union das im Vorfeld getan hat, stellen die Grünen das Wohl und Interesse des Landes in den Mittelpunkt. Die Grüne Fraktion hat dafür gesorgt, dass aus dem Finanzpaket keine Mogelpackung wird und dass Klimaschutz, die Modernisierung und Sicherheit unseres Landes mit den notwendigen Investitionen vorangebracht werden können. Das ist auch das, was wir von der neuen Bundesregierung erwarten.
Britta Haßelmann und Katharina Dröge konnten verhindern, dass sich Union und SPD aus dem Sondervermögen gegenseitig Wahlgeschenke machen. Ohne uns wäre das Geld in die Mütterrente von Markus Söder oder in den Agrardiesel geflossen. In dieser Woche hat sich gezeigt: Ohne Grüne geht bei Klima- und Umweltschutz gar nichts. Jeder Fortschritt wird auch zukünftig wohl durch uns in der Opposition auf Bundesebene erkämpft werden müssen.
Wir fordern die Verhandlungsgruppen der Union und SPD nun auf, ein Investitionsprogramm für Klimaschutz und für unsere Straßen, Schienen und Schulen aufzustellen und das Geld im Sinne einer nachhaltigen Finanzpolitik nicht für teure Klientelpolitik zu verschleudern. Wir werden Vorschläge der Koalition daran messen.“
Neuste Artikel
Grüne in Verantwortung
Der Kohleausstieg in NRW wird Realität
Der Anteil von Kohle an der Stromeinspeisung in Nordrhein-Westfalen ist, laut statistischem Landesamt, im Jahr 2024 auf ein Rekordtief gesunken. Der Anteil von Kohlestrom ist demnach im Vergleich zum Jahr 2018 um knapp 23 Prozentpunkte zurückgegangen. Mit jedem Tag sinkt die Abhängigkeit Nordrhein-Westfalens vom Kohlestrom. Die neuen Zahlen zeigen: Der Kohleausstieg in NRW wird Realität. Wir…
Grüne in Verantwortung
NRW schützt Menschen besser vor Diskriminierung
Diskriminierung ist für viele Menschen Alltag – und sie nimmt zu. Das Netzwerk für Antidiskriminierungsarbeit (ada) registrierte im Jahr 2024 mehr als 1.000 Fälle. Das ist ein Anstieg um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders häufig wurden rassistische Fälle erfasst; aber auch andere Diskriminierungsformen wie Sexismus, Queerfeindlichkeit und Antisemitismus haben stark zugenommen. Zwar gibt…
Grüne in Verantwortung
NRW-Landesregierung sorgt für Verlässlichkeit und Stabilität in Kitas
Der Fachkräftemangel ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen Realität und seine Auswirkungen deutlich spürbar, auch in die Kitas. Viele erfahrene Erzieher*innen gehen in Rente, zu wenige Junge kommen nach. Gleichzeitig haben sich die Anforderungen an die frühkindliche Bildung in den letzten Jahren verändert: Einerseits sind Kinder immer jünger und verbringen immer mehr Zeit in den Einrichtungen….
Ähnliche Artikel