Datenschutzhinweise: Videoüberwachung

Umfang der Verarbeitung

Im Rahmen der Videoüberwachung werden Bildaufnahmen von Personen erfasst, die sich im überwachten Bereich aufhalten. Je nach Standort der Kameras können hiervon insbesondere Eingangsbereiche, Zufahrten, Parkflächen oder sonstige öffentlich zugängliche Bereiche betroffen sein.

Erfasst werden dabei insbesondere optische Informationen (Bilddaten), die Rückschlüsse auf das Verhalten oder die Identität der betroffenen Personen zulassen können. Eine Tonaufzeichnung findet nicht statt.

Die Verarbeitung der Daten erfolgt ausschließlich durch die verantwortliche Stelle. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, es sei denn, dies ist zur Durchsetzung von Rechtsansprüchen erforderlich oder es besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Weitergabe (z. B. an Strafverfolgungsbehörden).

Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Die Verarbeitung der Bilddaten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Sofern besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolg dies auf der Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. f) in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO.

Das berechtigte Interesse liegt in der Wahrung des Hausrechts, der Verhinderung und Aufklärung von Straftaten, der Sicherstellung des Schutzes von Personen sowie der Sicherung von Beweismitteln.

Zweck der Verarbeitung

Die Videoüberwachung erfolgt zu folgenden Zwecken:

  • Schutz von Personen vor Übergriffen

  • Schutz des Eigentums vor Diebstahl, Vandalismus oder sonstigen Straftaten

  • Wahrnehmung des Hausrechts

  • Beweissicherung im Schadens- oder Strafverfolgungsfall

Eine Verwendung der Aufnahmen zu anderen Zwecken erfolgt nicht.

Speicherdauer

Die gespeicherten Videoaufzeichnungen werden grundsätzlich nach sieben Tagen automatisch gelöscht, sofern sie nicht zur Aufklärung konkreter Vorfälle benötigt werden.

Im Falle eines sicherheitsrelevanten Ereignisses können die entsprechenden Sequenzen bis zum Abschluss der jeweiligen Prüfung bzw. bis zur endgültigen Klärung des Sachverhalts gespeichert werden.

Widerspruchs- und Beiseitigungsmöglichkeit

Betroffene Personen haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten einzulegen (Art. 21 DSGVO). Darüber hinaus bestehen die gesetzlichen Rechte auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) sowie Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO).