Schluss mit diesen mörderischen Geschäften: Die GRÜNEN in NRW haben am Donnerstag (25.01.) vor der Zentrale des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Düsseldorf gegen Rüstungsexporte in Krisengebiete demonstiert. Hintergrund des spontanen Protests sind Medienberichte aus der Türkei, nach denen von Rheinmetall produzierte und in die Türkei exportierte Leopard-II-Panzer beim Einmarsch der türkischen Armee in kurdische Gebiete im Norden Syriens zum Einsatz kommen.
Dazu erklärt Mona Neubaur, Vorsitzende der GRÜNEN NRW:
„Der Einsatz deutscher Panzer durch Präsident Erdogan ist ein grausames Beispiel dafür, wie mit Waffen aus deutscher Produktion zur Eskalation von Krisen beigetragen wird. Wir GRÜNE fordern einen sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte in die Türkei. Das gilt auch für die von der türkischen Regierung geforderte Aufrüstung der Leopard-II-Panzer. Die Bundesregierung muss endlich klare Konsequenzen ziehen und die Waffenexporte in die Türkei endlich komplett beenden. Statt der bisherigen unverbindlichen Richtlinien fordern wir ein Rüstungsexportgesetz.“
Berivan Aymaz, Sprecherin für Integrationspolitik, Flüchtlingspolitik und Internationales/Eine Welt der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW, erklärt:
„Die Bundesregierung muss endlich Klartext gegenüber Präsident Erdogan sprechen und in der Frage des völkerrechtswidrigen Angriffs im Norden Syriens Stellung beziehen. Ansonsten macht Deutschland sich zum Komplizen eines schmutzigen Krieges, bei dem deutsche Panzer im Angriffskrieg der Türkei gegen die Kurden in Syrien zum Einsatz kommen.“
Neuste Artikel
Grüne in Verantwortung
NRW senkt Treibhausgas-Emissionen um die Hälfte
Nordrhein-Westfalen hat den Ausstoß von Treibhausgasen seit 1990 mehr als halbiert. Allein im vergangenen Jahr gingen die Emissionen des klimaschädlichen Gases um vier Prozent zurück. Damit liegt NRW deutlich vor dem Bundesschnitt. Bundesweit gingen die Treibhausgase nur um 48 Prozent zurück. Den stärksten Rückgang in NRW verzeichnet die Energiewirtschaft. Dafür sorgten insbesondere eine geringere Strom-…
Braunkohle Kohle Kohleausstieg rheinisches Revier
Fragen und Antworten zum Kohleausstieg in NRW
Wie kam es zum vorgezogenen Kohleausstieg 2030 in NRW? Kohlestrom ist teuer, ineffizient und extrem klimaschädlich. Nach der Landtagswahl im Mai 2022 haben sich GRÜNE und CDU deshalb im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, den Kohleausstieg um acht Jahre – auf das Jahr 2030 – vorzuziehen. Bund, Land und der Energieversorger RWE haben daraufhin eine entsprechende Vereinbarung…
LaVo-Beschluss
Klimaschutz und Klimaanpassung bedeuten Menschenschutz
Beschluss des Landesvorstandes vom 3 . September 2026 Die Klimakrise trifft uns mit voller Wucht, mitten in Nordrhein-Westfalen. Hitzewellen, Dürren und Brände haben uns in den vergangenen Wochen eindringlich vor Augen geführt, wie gefährlich die Folgen der Klimakrise für unser Land bereits heute sind. Diese Folgen sind nicht mehr abstrakt, sondern brutal konkret. Mehr als…
Ähnliche Artikel
Grüne in Verantwortung
NRW senkt Treibhausgas-Emissionen um die Hälfte
Nordrhein-Westfalen hat den Ausstoß von Treibhausgasen seit 1990 mehr als halbiert. Allein im vergangenen Jahr gingen die Emissionen des klimaschädlichen Gases um vier Prozent zurück. Damit liegt NRW deutlich vor dem Bundesschnitt. Bundesweit gingen die Treibhausgase nur um 48 Prozent zurück. Den stärksten Rückgang in NRW verzeichnet die Energiewirtschaft. Dafür sorgten insbesondere eine geringere Strom-…
Braunkohle Kohle Kohleausstieg rheinisches Revier
Fragen und Antworten zum Kohleausstieg in NRW
Wie kam es zum vorgezogenen Kohleausstieg 2030 in NRW? Kohlestrom ist teuer, ineffizient und extrem klimaschädlich. Nach der Landtagswahl im Mai 2022 haben sich GRÜNE und CDU deshalb im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, den Kohleausstieg um acht Jahre – auf das Jahr 2030 – vorzuziehen. Bund, Land und der Energieversorger RWE haben daraufhin eine entsprechende Vereinbarung…
LaVo-Beschluss
Klimaschutz und Klimaanpassung bedeuten Menschenschutz
Beschluss des Landesvorstandes vom 3 . September 2026 Die Klimakrise trifft uns mit voller Wucht, mitten in Nordrhein-Westfalen. Hitzewellen, Dürren und Brände haben uns in den vergangenen Wochen eindringlich vor Augen geführt, wie gefährlich die Folgen der Klimakrise für unser Land bereits heute sind. Diese Folgen sind nicht mehr abstrakt, sondern brutal konkret. Mehr als…