Die schwarz-grüne Landesregierung hat eine neue Leitentscheidung verabschiedet. Damit ziehen wir das Ende der Kohle in NRW um acht Jahre vor und legen den Grundstein für die Neugestaltung der Region. Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW, sagt dazu:
„Mit der Leitentscheidung der Landesregierung unter Federführung von Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur gestalten wir eine neue Zukunft im Rheinischen Braunkohlerevier. Wir beenden mehr als 170 Jahre Braunkohleförderung in der Region. Der Tagebau hat ganze Landstriche verwüstet und die Heimat von Generationen zerstört. Unzählige Menschen und Familien wurden aus ihren Häusern vertrieben. Dieser Wahnsinn hat jetzt ein Ende – acht Jahre früher als ursprünglich geplant. Mit der Leitentscheidung retten wir fünf Dörfer, drei Höfe und ersparen 500 Menschen die Zwangsumsiedlung. Die Leitentscheidung schafft Klarheit für alle Beteiligten. In den Zukunftsdörfern können die Menschen ihre Heimat nun selbst neu gestalten. Die tiefen Wunden, die der Kohleabbau in der Region hinterlassen hat, können nun heilen. Mindestens 280 Millionen Tonnen Kohle bleiben im Boden und etwa genauso viel CO2 wird nun nicht ausgestoßen. Das ist ein Meilenstein im Klimaschutz und auf dem Weg, NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen.“
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