Beschluss des Landesvorstands am 21. März 2026.
Die aktuell hohen Spritpreise zeigen jeden Tag aufs Neue, wie teuer uns die Abhängigkeit vom Auto zu stehen kommt. Wer es ernst meint mit Entlastung, braucht mehr als gute Worte: Wir brauchen eine Bahn, die eine gute Alternative zum Auto ist. Sie muss bezahlbar, verlässlich und alltagstauglich sein. Dafür sind pünktliche Züge, funktionierende Stellwerke, sichere Bahnhöfe, saubere Waggons und klare Informationen in Echtzeit unerlässlich. Kurz: Wir brauchen eine Bahn, die einfach funktioniert.
Wer morgens am Bahnhof steht, braucht aber gerade viel Ausdauer und nicht selten einen Plan B. Pendler*innen, die im Schienenersatzverkehr festhängen. Auszubildende im Ruhrgebiet, die nicht wissen, ob sie pünktlich zur Prüfung kommen. Studierende zwischen Köln und Aachen, die erst auf dem Bahnsteig erfahren, dass ihr Zug kurzfristig ausfällt. Pflegekräfte im Schichtdienst, die früh morgens auf verspätete Regionalbahnen warten. Unternehmer*innen, deren Mitarbeitende im Stau stehen, weil die Bahn keine verlässliche Alternative ist. Unternehmer*innen, deren Güter oft Tage verspätet mit der Bahn geliefert werden. Sie alle sind Opfer einer jahrzehntelangen Vernachlässigung eines Verkehrsträgers.
Jahrzehntelang ist die Bahn kaputt gespart worden: In Schienen, in Technik, in Bahnhöfe hat der Bund vor allem unter CSU-Verkehrsministern viel zu wenig investiert. Nachbarländer wie die Schweiz, Österreich oder die Niederlande haben zum Teil ein Mehrfaches pro Kopf der Bevölkerung in ihre Bahninfrastruktur im Vergleich zu Deutschland investiert. Das Ergebnis: Das deutsche Schienensystem ist von der Deutsche Bahn auf Verschleiß gefahren worden und in großen Teilen marode. Permanent und überall fallen Weichen, Oberleitungen, Stellwerke aus und sorgen für Chaos im Bahnbetrieb. Die Ampel-Regierung hat umgesteuert und endlich erheblich mehr Mittel in die Sanierung der Bahn gesteckt. Diesen Weg setzt die schwarz-rote Bundesregierung zwar fort, auch wenn der Bedarf erheblich größer ist als das bereitgestellte Geld u.a. aus dem Sondervermögen. Störanfällige weil marode Infrastruktur sorgen zusammen mit einer nie dagewesenen Zahl an Baustellen, einschließlich der monatelang Sperrung von Hauptstrecken für Generalsanierungen, für eine mangelnde Verlässlichkeit des Bahnangebots.
Eine funktionierende Bahn ist keine Komfortfrage. Sie ist Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse, für wirtschaftliche Stärke, für soziale Teilhabe und für das Gelingen der Verkehrswende. Die Frage, ob die Bahn funktioniert, ist am Ende auch die Frage, ob der Staat funktioniert. Und: Wer klimafreundliche Mobilität will, muss dafür sorgen, dass die Bahn funktioniert. Wer Menschen den Umstieg ermöglichen will, muss Verlässlichkeit bieten.
Wir sagen: Schluss mit Stückwerk. Wenn saniert wird, dann richtig. Wenn investiert wird, dann dauerhaft. Wenn Sicherheit versprochen wird, dann spürbar. Die Menschen in unserem Land haben Anspruch auf eine moderne, leistungsfähige und bezahlbare Bahn. Wir GRÜNE NRW stehen für eine Bahn, die klimafreundlich, sicher, digital und verlässlich ist und fordern vom Bund, dass er endlich liefert.
Echte Generalsanierung statt Dauerbaustelle
Unser Ziel sind smarte und abgestimmte Baustellen, die in kurzer Zeit den ganzen Abschnitt auf Vordermann bringen. Monatelange Streckensperrungen, Ersatzverkehr mit Bussen und überfüllte Umleitungen treiben den Reisenden die Schweißperlen auf die Stirn. Akzeptanz dafür kann es nur geben, wenn die Verbesserung tatsächlich spürbar ist.
Wir fordern vom Bund und der Deutschen Bahn echte Generalsanierungen: Wenn eine Strecke gesperrt wird, müssen Gleise, Weichen, Stellwerke, Oberleitungen und digitale Technik vollständig und zukunftsfest erneuert werden. Einmal koordiniert, transparent und verbindlich, damit danach Verlässlichkeit folgt.
Smarter Schienenersatzverkehr
Schienenersatzverkehr ist eine leider oft unvermeidliche Notlösung bei der Sanierung von Schienenstrecken. Leider sind überfüllte Busse, quälend lange Strecken über Landstraßen und unzuverlässige Uhrzeiten keine Seltenheit. Das sehen wir gerade auch bei der Generalsanierung zwischen Köln und Hagen. Deswegen fordern wir von der Bahn einen verlässlichen und smarten Schienenersatzverkehr. Neue Modelle wie ein Express-Ersatzverkehr, der nur an den großen Knotenpunkten hält, sollen den normalen Ersatzverkehr ergänzen.
Alle Daten bündeln für eine koordinierte Baustellenplanung
Zu oft treffen mehrere Baustellen auf Straße und Schiene gleichzeitig aufeinander ohne abgestimmte Planung, ohne transparente Information, ohne Rücksicht auf Pendler*innen oder die Wirtschaft. Wenn Umleitungen ins Leere führen und Ersatzverkehre im Stau stehen, fehlt es nicht am guten Willen, sondern an Datenaustausch und Koordination. Die Landesregierung hat mit dem Tool Baustellenkoordination NRWs “Traffic Information Center” (TIC) eine landesweite Lösung geschaffen: Wir fordern, dass die Deutsche Bahn und alle Straßenbaulastträger, insbesondere die Kommunen, ihre Baustellendaten dort einpflegen und aktuell halten. Nur mit vollständigen, aktuellen und digitalen Daten kann Verkehr intelligent gesteuert, können Engpässe vermieden und Belastungen reduziert werden.
Schieneninfrastruktur analog und digital vor Sabotage schützen
Unsere Schienen sind Teil unserer kritischen Infrastruktur. Immer wieder zeigen Sabotageangriffe auf Schienen, aber auch Cyberangriffe, wie verwundbar unsere Netze sein können. Der Schutz von Gleisen, Stellwerken, Leit- und Sicherungstechnik sowie digitalen Steuerungssystemen ist deshalb eine zentrale gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und der Deutschen Bahn.
Wir fordern ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Schieneninfrastruktur: mit besserer physischer Sicherung sensibler Anlagen, klaren Meldeketten und enger Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Der “Digitale Zwilling“ kann Planung und Schutz verbessern, aber wir fordern, dass sensible Daten nicht öffentlich zugänglich sein dürfen, sondern nur für die relevanten Behörden, um keine sicherheitsrelevanten Schwachstellen offenzulegen. Des Weiteren braucht es höchste Cybersicherheitsstandards, unabhängige IT-Strukturen und europäische Lösungen, um digitale Souveränität auch für die Systeme der Bahn zu gewährleisten.
Sichere Finanzierung für das Deutschlandticket
Das Deutschlandticket ist ein Erfolgsmodell: Inzwischen über 14 Millionen Menschen – davon fast ein Drittel in NRW – nutzen es täglich für Arbeit, Ausbildung und Freizeit. Es entlastet Haushalte, stärkt den öffentlichen Verkehr und ist ein zentraler Baustein der Verkehrswende. Wir bedauern, dass der Bund seine Zusage aus dem Koalitionsvertrag, die Mehrkosten zu tragen und damit den Preis des Deutschlandtickets stabil zu halten, nicht erfüllt hat. Immerhin ist es jetzt gelungen, die Finanzierung durch Bund und Länder bis 2030 zu sichern und das Ticket fortzusetzen. Es ist klar: Das Deutschlandticket muss als verlässliches Angebot dauerhaft bestehen bleiben, denn es ist einfach, sozial gerecht und bezahlbar. In NRW hat die Landesregierung bereits vergünstigte Deutschlandtickets “Schule” und “Sozial”, darüber hinaus das Deutschlandticket für den Job und für Studierende geschaffen.
Nun ist uns in NRW ein weiterer Erfolg gelungen: Alle Auszubildenden des Elektrohandwerks erhalten kostenlos von ihrem Arbeitgeber das Deutschlandticket. Wir stellen damit die betriebliche Ausbildung dem Studium gleich. Das wollen und werden wir gemeinsam mit den Fachverbänden, Gewerkschaften und Verkehrsverbünden ausweiten auf weitere Branchen.
Nordrhein-Westfalen zeigt, wie eine moderne und nutzer*innenfreundliche Mobilität konkret umgesetzt werden kann mit eigenen Initiativen, die den Alltag der Fahrgäst*innen spürbar verbessern. Wir gehen voran mit Reaktivierungen, modernen Stationen, schlankeren und effizienteren Strukturen, mit mehr Personal wie den 700 neu ausgebildeten Lokführer*innen und dem klaren Ziel, Bahnfahren wieder attraktiver zu machen.
Erfolgsmodell eezy.NRW weiter stärken
Mit eezy.NRW zeigt Nordrhein-Westfalen, wie einfache und digitale Mobilität im Alltag funktionieren kann: Einchecken per App, Auschecken am Ziel und abgerechnet wird automatisch der günstigste Preis. 15 Prozent aller Tickets werden mittlerweile als eezy-Ticket verkauft. Die neue Preisgarantie sorgt dafür, dass Fahrgäst*innen im Monat nie mehr zahlen als für ein Deutschlandticket. Das schafft Transparenz, Fairness und Vertrauen.
Dieses Erfolgsmodell wollen wir noch bekannter machen und mehr Nutzer*innen gewinnen. Und zwar über die Landesgrenzen hinaus, auch zu unseren Nachbar*innen in die Niederlande und nach Belgien. Modellprojekte laufen und müssen verstetigt werden. Digitale, landesweit einheitliche Tarife ohne Tarifdschungel machen den Umstieg auf Bus und Bahn einfacher und attraktiver.
Sicherheit stärken in Bahn und Bahnhöfen
Sichere Bahnhöfe und Züge sind Voraussetzung dafür, dass Menschen in einen Bus oder eine Bahn steigen. Gewalt, Vandalismus und Bedrohungen verunsichern Fahrgäst*innen und Bahnpersonal und sie schwächen das Vertrauen in den Öffentlichen Personenverkehr.
Wir befürworten die Initiative der Landesregierung: Die Bundespolizei muss ihre Präsenz an Bahnhöfen erhöhen, genauso wie das Land den Einsatz von Sicherheitsteams ausweiten will. Alle Zugbegleiter*innen werden, wenn sie es möchten, mit Bodycams ausgestattet und können an speziellen Sicherheitstrainings teilnehmen. Es ist das Ziel, den Einsatz von Zugbegleiter*innen so zu flexibilisieren, dass in Zukunft Zweier-Teams zum Regelfall werden.
Moderne und barrierefreie Bahnhöfe für alle
Bahnhöfe sind das Eingangstor zur klimafreundlichen Mobilität und müssen sauber, gut beleuchtet, digital und vollständig barrierefrei zugänglich sein – mit funktionierenden Aufzügen, taktilen Leitsystemen und sicheren Aufenthaltsbereichen. In den vergangenen Jahren sind bereits viele Bahnhöfe in NRW modernisiert worden oder werden es gerade wie zum Beispiel der Hauptbahnhof Duisburg. Fast 90 Prozent der Fahrgäst*innen haben schon heute einen barrierefreien Zugang zu den Zügen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem Bund und der Deutschen Bahn die Modernisierungsprogramme für Bahnhöfe in NRW weiter voranzutreiben und zu beschleunigen.
Mehr Schienennetz für NRW – Für Reaktivierungen, gegen Stilllegungen
Noch vor wenigen Jahren sind Bahnstrecken stillgelegt worden. Aus heutiger Sicht ein schlimmer Fehler, denn jede Stilllegung ist ein Rückschritt für gute Verkehrsanbindung, für Klimaschutz und für wirtschaftliche Entwicklung. Wo Schienen verschwinden, wächst die Abhängigkeit vom Auto, gerade im ländlichen Raum. Diese Entwicklung hat NRW gestoppt und ins Gegenteil verkehrt. Zahlreiche Strecken wurden reaktiviert und ausgebaut. In allen Fällen war das ein Erfolg, denn die Zahl der Fahrgäst*innen hat immer die Prognosen übertroffen. Jede reaktivierte Strecke ist ein Gewinn für Mobilität, Teilhabe und Zukunftsfähigkeit unseres Landes.
Die schwarz-grüne Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag klar zur Reaktivierung von Bahnstrecken bekannt und treibt konkrete Projekte anhand eines Zielnetzes 2032/2040 voran. Erst jüngst hat die Landesregierung den Planfeststellungsbeschluss für die Reaktivierung der Strecke Münster-Sendenhorst erlassen. Dort können bald die Baumaßnahmen für die Anbindung des Oberzentrums Münster ans Umland beginnen.
NRW liegt im Herzen Europas. Bessere und schnellere Verbindungen ins europäische Ausland – gerade auch über Nacht – sind für viele Reisende eine attraktive Alternative zum klimaschädlichen Fliegen. Eine Direktverbindung zwischen Köln und London, an der die Landesregierung arbeitet, wäre ein Meilenstein für NRW und für Europa.
Mobilität im ländlichen Raum
Viele kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum NRWs sind bislang nur unzureichend per Bahn erreichbar. Deshalb setzen wir GRÜNE NRW darauf, Bahnangebote gezielt zu stärken und gleichzeitig durch schnelle Busverbindungen sowie flexible On-Demand-Angebote besser an Bahnhöfe und ÖPNV-Knotenpunkte anzubinden. So schaffen wir verlässliche, klimafreundliche Mobilität auch dort, wo neue oder reaktivierte Bahnstrecken erst langfristig entstehen können oder gar nicht möglich sind. Unser Ziel ist ein gut vernetztes System aus Bahn, Bus und digitalen Mobilitätsangeboten, das Pendler*innen im ganzen Land attraktive Alternativen zum Auto bietet.
NRW investiert
Nordrhein-Westfalen investiert entschlossen in einen starken öffentlichen Nahverkehr. Bis 2032 stellt die Landesregierung rund drei Milliarden Euro bereit, um Bus und Bahn verlässlicher, leistungsfähiger und für alle Menschen besser zugänglich zu machen.
Ein zentraler Baustein ist das Programm „Robustes Netz“, mit dem das Land und die Deutsche Bahn gemeinsam 310 Millionen Euro in eine stabilere Infrastruktur investieren, damit Züge im Nahverkehr wieder pünktlicher und verlässlicher fahren. Zusätzlich stellt das Land rund 600 Millionen Euro bereit, um Bundesmittel für den Ausbau des Schienennetzes, für Elektrifizierungen und die Reaktivierung von Bahnstrecken zu nutzen. Mehr als 500 Millionen Euro fließen bis 2030 in den barrierefreien Ausbau von Stationen, damit künftig mindestens 90 Prozent der Fahrgäst*innen stufenfrei Zugang zum Schienenpersonennahverkehr haben. Gleichzeitig unterstützt das Land Kommunen und Verkehrsverbünde bei der Planung neuer Stadtbahn- und Schienenprojekte, damit wichtige Infrastruktur schneller umgesetzt werden kann.
Auch dank der Politik der Landesregierung mit dem Projekt “Fokus Bahn” ist gelungen, den Fachkräftemangel in der Bahnbranche zu mildern: Allein im Jahr 2025 wurden im Rahmen dieses Programms 700 zusätzliche Lokführer*innen ausgebildet.
Nordrhein-Westfalen stärkt auch den Güterverkehr auf der Schiene. Das Land fördert die Elektrifizierung, Digitalisierung und Modernisierung von nicht bundeseigenen Bahnstrecken, etwa durch den Ersatz alter Weichen und die Erneuerung von Gleisen, damit Industrie- und Logistikstandorte besser an das Schienennetz angebunden werden und mehr Güter klimafreundlich auf der Schiene transportiert werden können.
Bessere Organisation, für eine Bahn, die einfach funktioniert
Am Ende entscheidet nicht nur Geld, sondern auch gute Organisation darüber, ob Bus und Bahn zuverlässig funktionieren. Deshalb stellt Nordrhein-Westfalen auch die Strukturen im Schienenverkehr neu auf: Künftig wird der regionale Eisenbahnverkehr mit “Schiene.NRW” aus einer Hand gesteuert. Diese Strukturreform vereinfacht die Zusammenarbeit der vielen beteiligten Akteur*innen, beschleunigt Planung und Umsetzung und stärkt die Verlässlichkeit des Systems. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass Investitionen, Innovationen und gute Ideen schneller bei den Menschen ankommen: für eine Bahn, die in Nordrhein-Westfalen Schritt für Schritt besser funktioniert.
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