Europakongress Westfalen

Samstag, der 16. März 10:00 Uhr Burg Vischering, Berenbrock 1, 59348 LüdinghausenVeranstaltet von: Grüne Westfalen

WARUM DIESER KONGRESS?

Im Mai wählen wir ein neues Europäisches Parlament. Es steht dabei viel auf dem Spiel. Rechtspopulistische Parteien sind europaweit auf dem Vormarsch und gefährden das Projekt Europa. In Ungarn, Polen, Italien, Finnland, Öster-reich und der Slowakei stellen sie bereits die Regierung. Hinzu kommt der Brexit. Mit diesem Kongress bekennen wir uns für Europa, für Frieden und Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat, sozialen Ausgleich, Gleichberechtigung und Bewahrung unserer Lebensgrundlagen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Für Europa! Für die Regionen!

Wir wollen nicht allgemein über Europa diskutieren, son-dern über die konkreten Auswirkungen der und Anforderungen an die EU-Politik der Bürger vor Ort. Was kann Europa für die Regionen tun und was können die Regionen für Europa tun? Was kriegen die Menschen mit? Wie können sie sich einbringen und mitgestalten und wohin geht die Reise? Verbleiben wir in Nationalstaaten oder gehen wir eher in Richtung eines Europäischen Bundesstaates mit starken Regionen? Wie bringen wir Wirtschaft und Ökologie zusammen und was bedeuten uns Freiheit, Demokratie und Menschenrechte? Wo gibt es positive Ansätze einer neuen Politik?

Rückfragen bitte an info@gruene-westfalen.de

 

Programm

  • 10:00 Ankunft
  • 10:30 Begrüßung

Dagmar Hanses (Bezirksvorstand Westfalen)

Friedrich OStendorff MdB

Landrat Christian Schulze Pellengahr

  • 10:45 Rede von Annalena Bearbock

im Anschluss Fragen und Diskussion

  • 11:40 Impuls von Sven Giegold MdEP

Podium Schlaglichter Europas mit Malte Steuber (JEF)

Claudia Hofemann (Grüne Niederlande)

Felix Banaszak (Vorsitzender Grüne NRW)

  • 13:00 Mittagspause

Möglichkeit zu einer Führung durch die Burg

  • Themenforen
  • 16:00 Pause
  • 16:30 Zusammenfassung der Ergebnisse
  • 17:30 Ende

Themenforen

Forum 1: Reformansätze für die EU-Agrarpolitik – Für Bauernhöfe, Natur und Lebensqualität in unserer Region

Zurzeit wird die zukünftige Agrarpolitik der Europäischen Union für die Förderperiode nach 2020 intensiv diskutiert. Wie die Europäische Agrarpolitik in Zukunft aufgestellt ist, entscheidet über zentrale Fragen der Entwicklung unserer Region: Welche Perspektive haben in Zukunft noch kleinere, bäuerliche Betriebe? Welche Rolle wird der Arten- und Naturschutz in der Landwirtschaft spielen? Wie entwickelt sich der ländliche Raum in den kommenden Jahren? In unserem Forum wollen wir diskutieren, welche Reformen die Europäische Agrarpolitik braucht, um eine Landbewirtschaftung im Einklang mit der Natur zu stärken.
u.a. mit Norwich Rüße (MdL. agrarpolitischer Sprecher), Ulrich Ahlke(Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Geschäftsführer LEADER-Regionalmanagement Kreis Steinfurt)Moderation: Jan-Niclas Gesenhues, Mitglied im Grünen Landesvorstand und Fraktionssprecher im Kreistag Steinfurt, Birgit Beckers, Vorsitzende Dachverband der Biologischen Stationen NRW

Forum 2: Europäische Wirtschaftspolitik für starke, nachhaltig wirtschaftende Regionen

Wie wir in Zukunft in Europas Regionen wirtschaften, wird maßgeblich darüber entscheiden, ob wir den Klimawandel noch aufhalten und die Umwelt für unsere Enkel erhalten können. Klar ist, wir brauchen eine Nachhaltigkeit in der Wirtschaft in allen drei Zielen: Sie muss sozial gerecht, ökonomisch erfolgreich und ökologisch nachhaltig sein. Darüber möchten wir diskutieren: Was kann Europa für starke, nachhaltig wirtschaftende Regionen tun? Und was kann die regionale Wirtschaft für ein nachhaltiges Europa tun?
u.a. mit Sven Giegold (MdEP, wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der grünen Fraktion), Brigitte Hilcher (Regionalbewegung e.V.), Stefanie Nagel (Bäckerei „cibaria“ Münster), B.A.U.M. Consult Hamm Beratungsgesellschaft
Moderation: Dr. Anna-Monika Spallek, Bezirksvorstand, KV Coesfeld

Forum 3: Jugend ist Europa

Jugendliche und junge Erwachsene nehmen Europa deutlich positiver wahr, als ältere Menschen. Wären in Großbritannien auch 16-jährige wahlberechtigt gewesen, hätte es den Brexit nicht gegeben. Junge Menschen in Europa sind mit offenen Grenzen groß geworden und möchten diese erhalten. Doch in allen europäischen Ländern gibt es europakritische, nationalistische und protektionistische Strömungen, die die positiven Entwicklungen der letzten Jahrzehnte gefährden. Deshalb möchten wir über darüber diskutieren, was Europa für Jugendliche tun muss und wie die Jugend die Akzeptanz für Europa in der Gesellschaft stärken kann.
u.a. mit J. Metzger, (KV Hagen, Teilnehmer am Erasmus-Programm), Uwe Bröking (Pulse of Europe), Dieter Schulze (Werkstatt-Berufskolleg Unna). Sabrina Apitz (Jugend für Europa Bonn), Johannes Remmel MdL
Moderation: Dagmar Hanses, Bezirksvorstand, KV Soest

Forum 4: Soziales Europa – Soziale Regionen – Gegen moderne Sklaverei und für faire Arbeitsbedingungen

Viele Arbeiter*innen und Haushaltshilfen aus Osteuropa wer-den in Deutschland und auch in Westfalen zu Niedriglöhnen und teilweise unwürdigen Bedingungen beschäftigt. Diesen gesetzeswidrigen Arbeitsbedingungen sind die Arbeitskräfte oft ohne wirksame staatliche Kontrollen und Schutz ausgesetzt. Wir wollen der Frage nachgehen, wie dieser prekäre „Arbeitsmarkt“ stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden kann und inwieweit die Europäische Union aber auch die Politik vor Ort dazu beitragen kann, die Situation dieser Arbeitnehmer*innen zu verbessern.
u.a. mit Volker Brüggenjürgen (Vorstand Caritasverband für den Kreis Gütersloh), Maria Klein-Schmeink (MdB, gesundheitspolitische Sprecherin),Moderation: Simon Rock, Bezirksvorstand, KV Siegen-Wittgenstein

Forum 5: Europa der Demokratie und Beteiligung

Das derzeitige Verständnis vieler Bürger*innen von Europa: Ein Bürokratiemonster, weit weg von den konkreten Prob-lemen der Menschen in den Regionen. Noch gibt es kaum Mitsprache bei Entscheidungsprozessen für die Bürger*innen. Die nationalen Parlamente scheinen machtloser zu werden, die Kommissionspräsi-denten und die Kommissar*innen werden von Parteien und nicht von Parlamenten oder von den Bür-ger*innen bestimmt. Aber wie kann die Europäische Union demokratischer werden? Wie kann die Wahlbeteiligung erhöht werden? Wir wollen über Instrumente wie die europäische Bürgerinitia-tive diskutieren und regionale Impulse aufnehmen.
u.a mit Alexander Trennheuser (Mehr Demokratie e.V.), Josefine Paul MdLModeration: Rainer Bode, Bezirksvorstand, KV Münster, Bushra Arnous (aus Damaskus, Syrien)

Flyer

Anmeldung

Anmeldung bitte bis zum 11. März!




Im Rahmen des Kongresses finden unterschiedliche Themenforen statt. Bitte suche dir eines der Foren aus, an dem du teilnehmen möchtest

Beachte bitte auch, dass die Foren nur einer begrenzte Anzahl an Teilnehmenden zur Verfügung stehen.


Kinderbetreuung

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Wir erheben einen Kostenbeitrag von 15€ (ermäßigt 10€). Im Beitrag enthalten ist ein Mittagessen.

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Wir bieten einen Bustransfer vom Bahnhof Lüdinghausen aus an. Abfahrtszeit folgt per Mail kurz vor der Veranstaltung.

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