Die NRW-Landesregierung hat eine Mehrheit gegen einen Antrag aus Baden-Württemberg organisiert, nach dem die Lieferung von Brennelementen aus Gronau nach Tihange und in andere grenznahe Reaktoren gestoppt werden könnten.
Zum Verhalten des Ministerpräsidenten im Bundesrat beim Thema Tihange erklärt Mona Neubaur, Vorsitzende der GRÜNEN NRW:
„Armin Laschet darf die Menschen in NRW nicht länger im Stich lassen – gerade jene in seiner Heimatregion rund um Aachen. Der Antrag aus dem grün-schwarz regierten Baden-Württemberg zeigte einen konkreten Weg auf, wie die Lieferung von Brennelementen aus der Urenco-Atomfabrik Gronau (NRW) zu den Bröckelreaktoren in Belgien und in anderen grenznahen Regionen gestoppt werden können.
Jetzt ist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gefordert, sich auf dieser Basis für eine Lösung einzusetzen. Wenn er sich bei dem Thema weiter wegduckt, erweist er sich beim Thema Tihange als Sprücheklopfer.“
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