Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat gestern den Transport von 152 Castor-Behältern von Jülich nach Ahaus genehmigt. Dazu sagt Tim Achtermeyer, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen NRW:
„Atomtransporte quer durchs Land bleiben gefährlich. Und sie sind für mich vor allem deshalb nicht nachvollziehbar, weil hier Tatsachen geschaffen werden, obwohl noch gar kein bundesweit tragfähiges Zwischenlagerkonzept vorliegt. Ein solch planloses Vorgehen zulasten der öffentlichen Sicherheit lehne ich ab. Wir werden noch lange kein Endlager haben und brauchen deshalb Lösungen über Legislaturen hinaus.
Die Zwischenlagerung von Atommüll erinnert mich an das Stuhlspiel „Reise nach Jerusalem“ – nach jeder Runde fällt ein weiteres Zwischenlager aus der Genehmigung, während das Problem von A nach B verschoben wird. Es ist falsch, dass die neue Bundesregierung einer weiteren Zwischenlagerung in Jülich eine Absage erteilt, keine tragfähige Lösung bis zu einem Endlager schafft und offenbar nur von zwölf bis mittags denkt.“
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