Kindergrundsicherung: GRÜNE NRW zum Kabinettsbeschluss der Bundesregierung

Tim Achtermeyer, Landesvorsitzender der GRÜNEN NRW, sagt zu dem heute im Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf:

„Auch in NRW, vor allem im Ruhrgebiet, leben immer noch viel zu viele Kinder in Armut. Gelsenkirchen ist traurige Spitze in der Statistik zur Kinderarmut. Und zur Wahrheit gehört: Diese Armut wird vererbt und reproduziert sich seit Jahrzehnten. Das ist nicht nur brutal ungerecht, sondern bei den anstehenden Herausforderungen, wie zum Beispiel dem Fachkräftemangel, können wir es uns schlicht nicht leisten, das Potenzial dieser Kinder liegen zu lassen. Die Kindergrundsicherung ist ein historischer Systemwechsel. Sie beendet das System, in dem Familien als Bittsteller auftreten und nimmt den Staat in die Verantwortung, Familien, die von Armut gefährdet sind, zu informieren und zu unterstützen. Damit hilft die Kindergrundsicherung vor allem jenen Familien, die zwar Anspruch auf Unterstützung hätten, aber aus Scham oder wegen fehlender Sprachkenntnisse den Gang zum Amt scheuen.“

Neuste Artikel

Bahngleis

Grüne in Verantwortung

Eezy-Ticket: NRW öffnet digitalen Tarif für Kinder und Jugendliche

Grüne in Verantwortung

Eezy-Ticket: Rekordnutzung beim Digital-Tarif in NRW

Zwei Arbeiter installieren ein Photovoltarik System auf dem Dach.

Grüne in Verantwortung

NRW senkt Treibhausgas-Emissionen um die Hälfte

Ähnliche Artikel