Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat gestern den Transport von 152 Castor-Behältern von Jülich nach Ahaus genehmigt. Dazu sagt Tim Achtermeyer, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen NRW:
„Atomtransporte quer durchs Land bleiben gefährlich. Und sie sind für mich vor allem deshalb nicht nachvollziehbar, weil hier Tatsachen geschaffen werden, obwohl noch gar kein bundesweit tragfähiges Zwischenlagerkonzept vorliegt. Ein solch planloses Vorgehen zulasten der öffentlichen Sicherheit lehne ich ab. Wir werden noch lange kein Endlager haben und brauchen deshalb Lösungen über Legislaturen hinaus.
Die Zwischenlagerung von Atommüll erinnert mich an das Stuhlspiel „Reise nach Jerusalem“ – nach jeder Runde fällt ein weiteres Zwischenlager aus der Genehmigung, während das Problem von A nach B verschoben wird. Es ist falsch, dass die neue Bundesregierung einer weiteren Zwischenlagerung in Jülich eine Absage erteilt, keine tragfähige Lösung bis zu einem Endlager schafft und offenbar nur von zwölf bis mittags denkt.“
Neuste Artikel
Zeybek und Wenzel zur HKM-Übernahme
An diesem Donnerstag wird die Übernahme der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) an die Salzgitter AG offiziell unterzeichnet. Dazu erklären die Landesvorsitzende der Grünen NRW Yazgülü Zeybek und Jule Wenzel, Landtagsabgeordnete aus Duisburg: Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW: „Heute ist ein guter Tag für Nordrhein-Westfalen, ein guter Tag für unsere Industrie. Der Stahlstandort HKM hat…
LaVo-Beschluss
Hitzeschutz ist Bevölkerungsschutz – Mehr Abkühlung für Nordrhein-Westfalen
Beschluss des Landesvorstandes vom 02.07.2026 Die Hitzewelle im Juni hat deutlich gemacht: Wir müssen uns besser auf Temperaturen, wie die der vergangenen Tage, die tagsüber über 35 Grad und nachts nicht einmal unter 21 Grad kamen, vorbereiten. Hitze dieser Intensität ist Realität und wird uns zukünftig in dieser Ausprägung immer wieder begegnen, dann auch für…
LDK-Beschluss
Menschenwürde und Freiheitsrechte in der Neufassung des PsychKG erhalten
Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz am 21. Juni 2026. Die Landesdelegiertenkonferenz möge beschließen: Die GRÜNE Landtagsfraktion wird aufgefordert, den Entwurf zur Neufassung des PsychKG NRW (Vorlage 18/4917 – Gesetz zur Neufassung eines Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Erkrankungen (PsychKG)) kritisch zu prüfen und den weiteren Prozess so zu gestalten, dass Freiheitsrechte, Menschenwürde und Selbstbestimmung aller…
Ähnliche Artikel