Hambi bleibt – acht Jahre nachdem wir zusammen mit tausenden Klimaschützer*innen für den Erhalt des Hambacher Waldes gekämpft haben, steht fest: Der Wald am Rand des Braunkohle-Tagebaus Hambach wird dauerhaft unter Schutz gestellt und zum Wildnisentwicklungsgebiet weiterentwickelt. Flächen, die aktuell noch der RWE Power AG gehören, sollen bis 2035 öffentliches Eigentum werden. Breite Waldkorridore vernetzen benachbarte Wälder miteinander und sorgen dafür, dass sich Tiere und Pflanzen im Hambacher Wald ungestört entwickeln können. „Das ist ein historischer Tag, der ein neues Kapitel für den Hambacher Wald aufschlägt”, sagte Oliver Krischer, Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen.
Wir Grüne haben uns wie keine andere Partei für den Erhalt des Hambacher Waldes eingesetzt – zusammen bei Protesten mit den Aktivist*innen im Jahr 2018 und später in der Landesregierung. „Der Hambacher Wald wird jetzt zu dem, was das Rheinische Revier insgesamt ist – eine Region, die ihre industrielle Vergangenheit nicht verdrängt, sondern in eine nachhaltigere, sichere Zukunft überführt“, sagte Mona Neubaur, NRW-Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin. Mona Neubaur, Oliver Krischer und Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen haben am Dienstag eine entsprechende Erklärung in Düsseldorf unterzeichnet, die Hambis Schutz besiegelte.
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