Die schwarz-grüne Landesregierung hat eine neue Leitentscheidung verabschiedet. Damit ziehen wir das Ende der Kohle in NRW um acht Jahre vor und legen den Grundstein für die Neugestaltung der Region. Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW, sagt dazu:
„Mit der Leitentscheidung der Landesregierung unter Federführung von Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur gestalten wir eine neue Zukunft im Rheinischen Braunkohlerevier. Wir beenden mehr als 170 Jahre Braunkohleförderung in der Region. Der Tagebau hat ganze Landstriche verwüstet und die Heimat von Generationen zerstört. Unzählige Menschen und Familien wurden aus ihren Häusern vertrieben. Dieser Wahnsinn hat jetzt ein Ende – acht Jahre früher als ursprünglich geplant. Mit der Leitentscheidung retten wir fünf Dörfer, drei Höfe und ersparen 500 Menschen die Zwangsumsiedlung. Die Leitentscheidung schafft Klarheit für alle Beteiligten. In den Zukunftsdörfern können die Menschen ihre Heimat nun selbst neu gestalten. Die tiefen Wunden, die der Kohleabbau in der Region hinterlassen hat, können nun heilen. Mindestens 280 Millionen Tonnen Kohle bleiben im Boden und etwa genauso viel CO2 wird nun nicht ausgestoßen. Das ist ein Meilenstein im Klimaschutz und auf dem Weg, NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen.“
Neuste Artikel
LaVo-Beschluss
Klimaschutz und Klimaanpassung bedeuten Menschenschutz
Beschluss des Landesvorstandes vom 3 . September 2026 Die Klimakrise trifft uns mit voller Wucht, mitten in Nordrhein-Westfalen. Hitzewellen, Dürren und Brände haben uns in den vergangenen Wochen eindringlich vor Augen geführt, wie gefährlich die Folgen der Klimakrise für unser Land bereits heute sind. Diese Folgen sind nicht mehr abstrakt, sondern brutal konkret. Mehr als…
Statement der Grünen in NRW nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erklären Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen, sowie Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen: Yazgülü Zeybek und Tim Achtermeyer: „Das wird ein langer Wahlabend und wir werden vermutlich erst am Morgen ein vollständiges Bild über…
LaVo-Beschluss
Sichere Radwege rund um Schulen – damit Kinder selbstständig und sicher mobil sein können
Beschluss des Landesvorstand am 17. Juli 2026 Städte wie Münster zeigen seit Jahren, dass konsequente Radverkehrspolitik wirkt: Sichere Radwege bringen mehr Menschen aufs Fahrrad. Das gilt besonders für Kinder. Wer schon früh sicher mit dem Fahrrad unterwegs ist, gewinnt Freiheit, Bewegung und Selbstvertrauen. Deshalb wollen wir GRÜNE, dass Kinder ihren Schulweg sicher, selbstständig und mit…
Ähnliche Artikel
Grüne in Verantwortung
Mona Neubaur will Mutterschutz für Selbstständige
Wer angestellt ist und ein Kind bekommt, hat Anspruch auf gesetzlichen Mutterschutz. Für Selbstständige gilt das bislang nicht. „Selbstständige Mütter halten jeden Tag Betriebe am Laufen, sichern Arbeitsplätze und tragen Verantwortung. Und dann werden sie schwanger und fallen durchs Netz. Das ist nicht gerecht und es ist vor allem ökonomischer Unsinn,“ sagt NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur….
Grüne in Verantwortung
Beschleunigte Genehmigungsverfahren beim Windenergieausbau
Landesumweltminister Oliver Krischer baut in Nordrhein-Westfalen die bürokratischen Hürden für den Bau von Windenergieanlagen ab und treibt so den Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent voran. Langwierige Prüfungen bei der Errichtung neuer Windräder, werden künftig deutlich einfacher und schneller. Aktuell sind dafür häufig umfangreiche Kartierungen vor Ort erforderlich. Mit einem neuen digitalen Tool können vorhandene Daten der Behörden nun digital genutzt und ausgewertet werden. Das vereinfacht die Verfahren und beschleunigt die Genehmigung…
Grüne in Verantwortung
Grüner Justizminister will Spanneraufnahmen strafbar machen
Als Yanni Gentsch im Februar 2025 durch den Kölner Grüngürtel joggt, bemerkt sie plötzlich einen Radfahrer hinter sich, der mit einem Handy in der Hand dicht hinter ihr fährt und ihren Po filmt. Gentsch stellt den Spanner zur Rede, bringt ihn dazu, das Video zu löschen und filmt ihn wiederum dabei. Gentsch geht mit ihren Aufnahmen zur Polizei, doch die zeigt sich machtlos – denn Spanneraufnahmen sind in Deutschland nicht per se strafbar. Das will unser…